Gefälschte Dokumente verschaffen hunderttausenden Asylwerbern falsche Identitäten

Rund 80 Prozent der nach Deutschland und Österreich eingereisten "Flüchtlinge" haben entweder gar keine oder gefälschte Dokumente. Foto: Gémes Sándor/SzomSzed / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Rund 80 Prozent der nach Deutschland und Österreich eingereisten "Flüchtlinge" haben entweder gar keine oder gefälschte Dokumente.
Foto: Gémes Sándor/SzomSzed / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Behörden, Politiker und die Polizei, sie wissen es schon längst. Und auch dem Normalbürger bleibt es (durch kritische Berichterstattung) nicht verborgen, dass eine Unzahl von sogenannten Flüchtlingen falsche Dokumente verwendet, um vorzugeben, aus einem Kriegsgebiet zu stammen oder einen positiven Asylbescheid bzw. günstigere Sozialleistungen zu bekommen. Auch beliebt ist es, nach Straftaten eine neue Identität anzunehmen.

Mittzwanziger in Kinderklinik

Die Kronen Zeitung berichtet von zwei eklatanten Fällen, bei denen man anscheinend nicht gewillt ist, zu handeln oder am falschen Ende spart, um das tatsächliche Alter von Asylwerbern herauszufinden. Da es angeblich zu teuer käme, die Dokumente zu überprüfen, vertraut man jenen, die die Migranten vorweisen.

In Graz etwa kamen zwei Tschetschenen, bei denen eine offene Tuberkolose diagnostiziert worden ist, zu einem Lungenarzt. Dieser verfügte die sofortige Überweisung der Männer, die auf ca. 25 Jahre geschätzt wurden, ins Landeskrankenhaus. Da aber die Tschetschenen laut Dokumenten erst 17 Jahre alt sein sollen, mussten sie an die Kinderklinik überwiesen werden.

Vollbartträger in Volksschule

Und ein wirklich skurriler Fall spielte sich in einer steirischen Volksschule ab. Dort saß der syrische Bursche Mechmed, weil er laut Geburtsurkunde zehnjährig war, in der vierten Klasse. Allerdings trug der „Knabe“ bereits einen ansehnlichen Vollbart, was den Elternverein dazu veranlasste, dagegen zu protestieren. Daraufhin beschloss die Schulbehörde gnädig, den Bartträger in die Hauptschule zu versetzen.

Berliner Terrorist mit falschen Dokumenten

Auch der Terrorist Anis Amri, der vergangenen Dezember in Berlin zwölf Menschen ermordet hatte, bediente sich mittels falscher Dokumente mindestens vierzehn verschiedener Identitäten. Und man schätzt, dass in Deutschland hunderttausende und in Österreich tausende Asylwerber mit gefälschten Dokumenten ihre wahre Herkunft verschleiern.

Internet bietet alle Dokumente

Dass es dabei nicht schwer ist, überhaupt an gefälschte Unterlagen heranzukommen, zeigt ein Blick ins Internet. Dort kann man als Asylwerber auf einschlägigen Seiten alles finden, was man im goldenen Westen so benötigt, um Asyl und weitere Vergünstigungen zu erhalten: Reisepässe, Geburtsurkunden etc.

Auf einer Facebook-Seite bieten "smarte" Unternehmer „für alle Brüder im Ausland“ Dokumente günstig an, „Anruf genügt!“.

Hier ein kurzer Auszug des zu bestellenden Angebots: Reisepass um 100 Dollar; Geburtsurkunde (Ausstellungsort: Aleppo) 75 Türkische Lira (19 Euro); Schulzeugnisse 150 Türkische Lira (38 Euro); Heiratsurkunde 75 Türkische Lira (19 Euro); ein Universitätsdiplom um 200 US-Dollar.

Korrupte Beamte kooperieren mit Fälscherbanden

Etwas teurer freilich wird es bei „Originaldokumenten“, die natürlich ebenfalls erhältlich sind, weil syrische oder irakische Beamte gegen eine „Gebühr“ von 2.000 US-Dollar oft bereit sind, Originalpässe an Fälscherbanden zu verscherbeln. Dort werden die Pässe für die Kunden modifiziert und ein Tunesier oder Marokkaner mutiert dann umgehend zu einem Kriegsflüchtling aus dem zerbombten Aleppo.

Linke Organisationen verhindern Strafverfolgung

Auch hohen Polizeikreisen dürfte das nicht unbekannt sein, wie ein Informant aus diesen der Kronen Zeitung andeutete. Dieser meinte, dass die meisten Fälschungen sogar schlecht seien. Doch selbst, wenn man einen Flüchtling mit nachweislich falschen Dokumenten verfolgen möchte, „dann gibt´s gleich ein heftiges Wutgeheul von verschiedenen Organisationen.“ So sind einem, laut dieses Insiders, als Polizei die Hände gebunden, auch wenn man ziemlich sicher weiß, dass es sich um einen Marokkaner und keinen Syrer handelt.

Ein weiteres Problem, welches durch diesen Polizeiinsider der Kronen Zeitung zugetragen worden ist, sind gefälschte Führerscheine, die im Besonderen von Tschetschenen verwendet werden, um nach Straftaten eine neue Identität und dadurch einen blütenweißen Leumund zu haben.

Syrische Botschaft: Pässe gegen Bakschisch

Derzeit scheint man auch in Deutschland langsam draufzukommen, wie einem auf der Nase herumgetanzt wird. Denn sogar der Generalbundesanwalt ermittelt gegen die syrische Botschaft, die gegen Bestechungsgeld einfach Pässe ausgestellt haben soll.

Der syrische Pass ist nach dem Merkel’schen „Wir schaffen das!“ besonders beliebt, weil man mit diesem nahezu immer in Deutschland Asyl gewährt bekommt.

Anzahl falscher Identitäten völlig unbekannt

Man schätzt, dass um die 80 Prozent der Personen, denen es bei der Asylwelle gelungen ist, ohne Kontrolle nach Deutschland oder Österreich einzureisen, keinen gültigen Pass besaßen oder den Pass lieber gleich auf der Reise „verloren“ haben.

Ob allerdings derzeit ein deutscher, bzw. österreichischer Politiker weiß, wieviele Personen mit falscher Identität und bzw. oder falscher Altersangabe tatsächlich in Deutschland und Österreich leben, ist mehr als fraglich. Doch die bekanntgewordenen Fälle allein zeigen, dass noch gewaltige Probleme auftreten werden.

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