Dutzende Sex-Attacken am Hamburger Kiez durch "Südländer"

Frauen in Angst: "Südländische" Sextäter treiben auf dem Hamburger Kiez ihr Unwesen. Foto: G H / Wikimedia (CC BY 2.0)
Frauen in Angst: "Südländische" Sextäter treiben auf dem Hamburger Kiez ihr Unwesen.
Foto: G H / Wikimedia (CC BY 2.0)
30. Januar 2017 - 13:00

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In den letzten Monaten kommt es auf der deutschen "Partymeile" des Hamburger Kiez immer wieder zu brutalen Übergriffen auf Frauen. Meist handelt es sich bei den Tätern der Sex-Attacken um "Südländer". Erst vergangenes Wochenende entging eine Frau nur knapp einer Vergewaltigung.

Toiletten als Gefahren-Ort

So wurde eine 20-jährige in den frühen Morgenstunden auf der Toilette eines Nachtclubs von einem "südländischen" Täter attackiert. Er hinderte die junge Frau am Verlassen des Ortes, hielt sie fest und berührte sie an den Brüsten und im Intimbereich unsittlich. Durch Zufall rempelte ein anderer Lokalgast den Täter an, woraufhin dieser die Flucht ergriff.

Eine Sofortfahndung der Polizei war allerdings erfolglos. Das Aussehen des Täters wurde vom Opfer mit "südländischer Erscheinung" und dunklem Kinnbart beschrieben. 

Vergewaltiger wurde nicht abgeschoben

Erst im Dezember letzten Jahres wurde eine Frau unweit des Tatortes von einem 34-jährigen Marokkaner auf einer Toilette vergewaltigt. Der Mann konnte kurz nach der Tat festgenommen werden. Bereits 2015 war der Asylantrag des Nordafrikaners abgelehnt worden, dennoch befand er sich weiterhin in Deutschland. Statt der "freiwilligen Ausreise" tauchte der Täter einfach unter.

Sogar als der Marokkaner zuvor wegen Diebstahldelikten in Abschiebehaft genommen werden hätte sollen, passierte nichts. Die Behörde argumentierte ihre Untätigkeit zunächst mit Personalmangel. Später erklärte man, auf die Abschiebehaft sei wegen der knappen Beschaffungszeit für die nötigen Ausweispapiere verzichtet worden.

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