USA testet Mikrodrohnen mit künstlicher Intelligenz!

Die Entwicklung von Kriegs- und Spionagedrohnen ist vor allem in den USA weiter am Vormarsch.  Foto:  Rob124 / flickr.com  (CC BY 2.0)
Die Entwicklung von Kriegs- und Spionagedrohnen ist vor allem in den USA weiter am Vormarsch.
Foto: Rob124 / flickr.com (CC BY 2.0)
31. Januar 2017 - 10:00

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Es ist wie eine Szene aus einem Science-Fiction Film: Ein Schwarm von kleinen Drohnen kommt angeflogen und jagt gnadenlos seinem Ziel hinterher. Nicht aufzuhalten sind die kleinen Kampfmaschinen und selbst wenn der Schwarm Verluste erfährt, so ist er doch bis zur letzten Drohne voll kampffähig und lässt erst dann vom Ziel ab, wenn die Mission erledigt ist. Was wir so oder so ähnlich aus Filmen kennen, das wird jetzt in den USA tatsächlich Wirklichkeit. Oder besser gesagt, ist es bereits.

Gastbeitrag vom Volker Hahn

Wir wissen natürlich alle, dass die USA Unmengen an Geld für Militär und Kriegstechnologien ausgeben, was dann auch oftmals mehr Probleme heraufbeschwört als löst, doch die westliche Supermacht hat sich diesmal wirklich selbst übertroffen. Und das, was wir nur aus dem Fernsehen kennen, ist dort Wirklichkeit.

In Kalifornien wurden bereits im Oktober 103 der kleinen Kampfdrohnen getestet - erfolgreich. Tatsächlich werden vom Pentagon zur Zeit Mikrodrohnen für den militärischen Einsatz getestet. Doch diese sind nicht einfach nur ferngesteuert, nein, sie sollen gar eine künstliche Intelligenz besitzen.

Mikrodrohnen - ein ausgeklügeltes System

Dabei ist jede Drohne nur etwa 16 Zentimeter groß und es können sich mehrere Drohnen in einer Gruppe zusammenfinden, aus der heraus sie dann wie ein Insektenschwarm agieren. Wie der Pentagon-Abteilungsleiters William Roper erklärte, können die Drohnen auch untereinander kommunizieren und kollaborieren, so dass der Schwarm nicht von einer anführenden Drohne geleitet wird, sondern sich an jede neu hinzukommende oder den Schwarm verlassende Drohne anpassen kann.

Doch nicht nur zu militärischen Zwecken scheinen diese Drohnen eingesetzt zu werden. So geht etwa aus einem Bericht eines Generalinspekteurs des Pentagon hervor, dass in den letzten zehn Jahren rund 20 nicht-militärische Missionen mit Spionagedrohnen geflogen worden sind. Was für eine unwahrscheinliche Vorstellung! Dass die invasiven Drohnen, die keine Grenzen kennen, für nicht-militärische Zwecke eingesetzt werden, lässt uns direkt an Spionage denken. Die Stasi hätte von Drohnen sicher regen Gebrauch gemacht, wenn diese damals schon erhältlich gewesen wären.

Sie wollen mehr zum Thema erfahren? Dann lesen Sie auf Watergate-TV den vollständigen Artikel zum Thema "Der Kriegswahn der USA: Pentagon testet Mikrodrohnen mit künstlicher Intelligenz!"

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