Servus-TV liegt in Sehergunst weit vor ORF-Programmen

ORF: Schlechte Qualität für viel Geld. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
ORF: Schlechte Qualität für viel Geld.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
31. Januar 2017 - 13:00

Mit den Zwangsgebühren der österreichischen Steuerzahler wird der regierungsnahe ORF am Leben erhalten. Die Gebührenzahler stellen dem Staatssender und seiner Führung indes ein vernichtendes Urteil aus.

Servus-TV an erster Stelle

Als jedes Jahr aufs Neue blamabel erweist sich für den ORF eine von Mindtake-Research durchgeführte und von tv-media veröffentlichte Umfrage unter den Fernsehkonsumenten. Darin liegt der Salzburger Privatsender Servus-TV mit 24 Prozent an „Sehr gut“-Benotungen unangefochten an erster Stelle der Sehergunst. Weit abgeschlagen mit 15 Prozent landet ORF eins an zweiter Stelle. Danach folgen ORF drei und ORF zwei. Nur einen Prozentpunkt hinter ORF zwei folgen mit jeweils 10 Prozent die Privatsender ATV und Puls 4.

 92 Prozent gegen Gebührenerhöhung

Angesichts der mäßigen Programmqualität des Staatsfunks ist es auch nicht verwunderlich, dass 92 Prozent der Zwangsgebührenzahler kein Verständnis für eine Gebührenerhöhung zeigen. Zudem leiden ORF-Chef Alexander Wrabetz und Co. unter einem eklatanten Glaubwürdigkeitsdefizit. Nur vier Prozent der Befragten attestieren dem ORF eine Unabhängigkeit von Politik und Interessensgruppen. 58 Prozent sehen in diesem Zusammenhang die SPÖ vom ORF bevorzugt und 49 Prozent die FPÖ als benachteiligt an.

Geringe Akzeptanz für Wrabetz

Auch die Tätigkeit von Wrabetz wird von den Zwangsgebührenzahlern besonders kritisch gesehen. Nur zehn Prozent der Befragten können sich mit der Wiederwahl von Wrabetz zum ORF-Chef anfreunden, satte 48 Prozent lehnen seine Wiederbestellung ab. Der Rest hat dazu keine Meinung.

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