Mit „sozioökonomischen Projekten“ wie Carla wird man die 500.000 Arbeitslosen nicht beschäftigen können.

Foto: Bild: Anton-kurt/Wikimedia(PD)
Schon fast 500.000 Personen in Österreich arbeitslos

Die Arbeitslosigkeit in Österreich befindet sich auf einem neuen Rekordniveau. Im Jänner 2017 waren fast 500.000 Personen ohne Beschäftigung. Exakt waren per 31.Jänner beim Arbeitsmarktservice (AMS) 493.852 Personen als arbeitslos gemeldet. Dauerbaustelle für das AMS ist die Bundeshauptstadt Wien, wo 170.016 Personen ohne Job sind – mehr als ein Drittel der insgesamt Betroffenen.

Neben Wien sind das einwohnermäßig fast gleich große Niederösterreich mit 84.596, die Steiermark mit 64.747 und Oberösterreich mit 63.755 Arbeitslosen die Regionen mit der größten Zahl an Personen ohne Beschäftigung.

150.810 Ausländer ohne Job

Die arbeitslosen Ausländer befeuern neuerlich die AMS-Statistik. Mit insgesamt 150.810 Personen stellen sie fast ein Drittel der Arbeitslosen. Während die Arbeitslosigkeit bei den Innländern im Vergleich mit dem Vorjahr um 7.490 Personen zurückgegangen ist, nahm sie bei den Ausländern um 11.096 Personen zu. Bei den AMS-Schulungsteilnehmern dominieren auch die Ausländer ohne Job immer stärker. Von den insgesamt 71.590 Kursteilnehmern sind bereits 26.944 Personen ohne österreichischen Pass. Während die Zahl der Ausländer hier um 6.318 gegenüber Jänner 2016 zugenommen hat, stieg sie bei den Inländern nur um 15 Personen.

Die nun von SPÖ-Sozialminister Alois Stöger im Rahmen des erneuerten Regierungsprogramms vorgestellten Maßnahmen verfügen über keinerlei Strategie und operative Initiativen, die die rasant steigende Ausländerarbeitslosigkeit stoppen könnten.

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