Der Park in der Lankwitzer Leonorenstraße war Teil der von Dr. James Fraenkel errichteten Heil- und Pflegeanstalt Berolinum.

Bild: OTFW, Berlin, Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Berlin: Von jüdischem Arzt gegründeter Park mit wertvollem Baumbestand wird für Flüchtlingsunterkunft gerodet

Flüchtlinge sind Personen, denen man vorübergehend Schutz gewährt, bevor sie nach Befriedung ihres Heimatlandes wieder dorthin zurückkehren, um ihre Heimat aufzubauen. Das jedenfalls sollte man glauben, es glaubt aber in Wirklichkeit niemand, denn es wird sogar alles dafür getant, dass die Zugezogenen gar nicht mehr auf die Idee kommen, nach Hause fahren zu wollen. So agiert etwa auch die rot-rot-grüne Stadtregierung Berlins, die alles daranzusetzen scheint, immer mehr Migranten ins Stadtgebiet hereinzuholen, auch wenn im Berliner Umland, im Land Brandenburg etwa in Michendorf oder in Wünsdorf Asylanten-Unterkünfte leer stehen.

Hundertjähriger Park wird ausradiert

Dass man für eine neue Flüchtlingsunterkunft einen „hundertjährigen Park ausradiert“ und solches „nie wieder rückgängig machen“ kann, wie ein Anrainer der projektierten Grundstücks klagte, scheint auch die ehemalige „Umweltpartei Nummer 1“, die Grünen, nicht zu stören.

Die Appelle von Anrainern, Senioren, die diesen Park in Lankwitz (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) ihr ganzes Leben als Naturoase genossen, von Naturschützern, die auf den wertvollen Baumbestand hinwiesen und von Bürgerinitiativen, die sich hinter ihre eigenen Leute stellten, blieben am Ende ungehört. Etwa 100 Zuhörer erfuhren am Montagabend auf einer Bürgerversammlung zum Bau der Flüchtlingsunterkünfte an der Leonorenstraße, dass sie den Kampf für ihren Park und ihre Bäume verloren haben. Bereits in einem Jahr werden 450 „Flüchtlinge“ in funkelnagelneue drei- bis viergeschossige Häuser einziehen, ließ Sascha Langenbach vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) keine Zweifel mehr aufkommen.

Jüdischer Gründer des Parks

Bis Ende Februar werden dafür 200 Bäume, davon 50 schützenswerte Exemplare (Naturdenkmäler), in einer historischen Parkanlage gefällt, die der berühmte deutsch-jüdische Mediziner Dr. James Fraenkel 1907 als Teil einer Heil- und Pflegeanstalt anlegen ließ.

Auch ein prominenter Pate ist Grünen wurscht

Dabei hatte der Park anfänglich sogar einen prominenten Paten, der sich für den Park, den er bei Dreharbeiten kennengelernt hat, einsetzte. Doch auch der hohe Bekanntheitsgrad Didi Hallervordens konnte die Bezirksstadträtin für Umwelt, Maren Schellenberg (Grüne), eine aus Baden-Württemberg zugezogene Neo-Berlinerin, nicht umstimmen. Sie erteilte die (zunächst sogar vom Bezirksamt verweigerte) Fällgenehmigung der Naturdenkmäler.

Schellenberg verteidigte sich damit, dass, wenn sie die Zustimmung verweigert hätte, der Berliner Senat das Verfahren an sich gezogen hätte. Aber, so meinte sie ebenfalls, dass sie persönlich nicht zufrieden damit sei, es aber keine andere Möglichkeit gegeben hätte.

Alternativen wurden nicht ausreichend geprüft

Dieser Politikeraussage widersprechen allerdings mehrere Personen. Selbst Günther Schulze vom „Willkommensbündnis für Flüchtlinge“ meinte, dass Alternativen nicht ausreichend geprüft worden sind. Denn gerade auf einer benachbarten Fläche wäre, so Schulze, der „deutlich bessere Standort“ gewesen.

Und ein Sprecher der Bürgerinitiative zum Erhalt des Parkes am „Haus Leonore“, Holger Holzschuher, meinte resignierend, dass der Druck auf die (rot-rot-grüne) Politik nicht groß genug war, obwohl ausreichend Unterkünfte außerhalb von Berlin leer stünden. Dabei vergisst Holger Holzschuher allerdings, dass möglicherweise eine konkrete Absicht besteht, nicht nur „Flüchtlinge“ ins Berliner Stadtgebiet hereinzuholen, sondern gerade auf diesem Grundstück anzusiedeln.

Standort des Flüchtlingsquartiers möglicherweise gewollt

Denn es dürfte kein Zufall sein, dass Berliner Morgenpost in ihrem Artikel über die unwiederbringliche Zerstörung den jüdischen Gründer des Parks, Dr. James Fraenkel, erwähnt. Denn man kann annehmen, dass die Mehrzahl der Migranten, die in diesen Unterkünften wohnen wird, nicht nur einen mohammedanischen Kulturhintergrund hat, sondern durch diesen auch extrem israelfeindlich und antisemitisch eingestellt ist.

Aber möglicherweise ist genau diese unterschwellige Symbolik im rot-rot-grünen Berlin beabsichtigt, dass dort, wo einmal Juden spazierten, nun der Islam residiert.  

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