Martin Schulz könnte mit 6.000 Euro monatlich in Pension gehen – verzichtet aber vorerst darauf.

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Schulz könnte mit 6.000 Euro in Pension gehen

Der ehemalige EU-Parlamentspräsident und nunmehrige deutsche Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) könnte mir einer Traumgage in Pension gehen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, könnte er nach 23 Jahren Tätigkeit im EU-Parlament 6.000 Euro monatlich kassieren – obwohl Schulz erst 61 Jahre alt ist.

Schulz, der seit Samstag kein Mandat im EU-Parlament mehr hat und auf Übergangsgeld verzichtet, wird dennoch noch nicht in Pension gehen, sondern von der SPD im Zuge des Wahlkampfs ein Gehalt erhalten. Laut  Bild müsste die Partei ihrem Spitzenkandidaten bis zu 15.000 Euro monatlich zahlen, damit er tats#chlich keine Zahlungen aus Brüssel empfängt.

Image des Saubermanns bröckelt

Offenbar will Schulz, der als die „rote Kanzlerhoffnung“ tituliert wird, mit einem sauberen Image in den Wahlkampf gehen. Doch seine Zeit im EU-Parlament wird medial aufgerollt. Der Spiegel etwa berichtet, dass Schulz seinen nunmehrigen Wahlkampfmanager Markus Engels als Presseattaché für das EU-Parlament in Berlin bevorzugt behandelt haben soll. Engels soll fragwürdige Gehaltszuschläge und Reisekostenerstattungen in fünfstelliger Höhe erhalten haben.

Auch soll Schulz über Jahre versucht haben, seinem Berliner Statthalter eine der begehrten EU-Beamtenstellen zu verschaffen. Dies belegen interne E-Mails, aus denen Der Spiegel zitiert. 2014 sollte Engels offenbar zum Leiter der „Media Intelligence Unit“ aufsteigen. „Der Präsident selbst hat mir gestern Abend gesagt, wie wichtig ihm das Verfahren ist“, schrieb ein Mitarbeiter der EU-Personalverwaltung am 27. Februar 2014 an seine Kollegen. „Wir müssen das jetzt machen“, heißt es.

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