Orbán bietet jenen Asyl an, die von den politisch Korrekten verfolgt werden

Ungarn gewährt Opfern politischer Korrektheit Asyl. Foto: fabiolah / Wikimedia (CC BY 3.0)
Ungarn gewährt Opfern politischer Korrektheit Asyl.
Foto: fabiolah / Wikimedia (CC BY 3.0)
12. Februar 2017 - 20:31

Dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán von vielen sogenannten Granden der EU und den ihnen dienenden Medien herbe Kritik einstecken muss, hat in vieler Hinsicht mit seiner Ansicht zur derzeitigen Flüchtlingspolitik zu tun. Für ihn und die ungarische Bevölkerung ist es nicht tragbar, dass dem Land moslemische Zuwanderer zugemutet werden, bei denen Integration, wie man in den meisten westlichen Staaten bereits sieht, nicht gelingen kann.

Asyl für Bürger westlicher Länder

Dennoch ist das Land jederzeit bereit, Asyl zu gewähren, wie Viktor Orbán in seiner jährlichen Rede an die Nation in Budapest bekanntgab. Und zwar für Bürger jener westlicher Länder, die vom Liberalismus, der politischen Korrektheit und der Gottlosigkeit in ihrer Heimat genug haben, denn die „wahren Flüchtlinge werden wir natürlich aufnehmen“.

Und bei seiner Einladung sprach er folgende Personen im Speziellen an:

Jene schreckerfüllten deutschen, holländischen, französischen, italienischen Politiker und Journalisten, jene zum Verlassen ihrer Heimat gezwungenen Christen, die ihr Europa in der eigenen Heimat verloren haben, werden es bei uns wiederfinden.

Nationalstaaten sollen zerstört werden

Ebenso fand Orbán scharfe Worte für die liberalen Medien der Mainstream-Presse und die mit dieser Presse agierenden internationalen Menschenrechtsorganisationen. Denn diese arbeiten stetig daran, ein „weltumspannendes Netz“ zu spinnen, welches es als Aufgabe sieht „Hunderttausende an Migranten“ nach Europa zu schaffen und dort abzuliefern. Und die Absicht hinter diesen Kräften ist es, die traditionellen Nationalstaaten, aus denen die EU größtenteils bisher noch besteht, zerstören zu wollen.

Menschen haben Systemelite satt

Doch bereits das vergangene Jahr hätte gezeigt, dass es noch geschehen kann, trotz der „Maulsperre“ politischer Korrektheit, seine Stimme zu erheben. Denn das Jahr 2016 habe durchaus bewiesen, dass eine Veränderung der globalen und liberalen Weltordnung im Bereich des Möglichen liegt. Sowohl Brexit und amerikanische Präsidentenwahl als auch das ungarische Referendum gegen Flüchtlingsquoten sind als gute Beispiele dafür zu sehen, wie Menschen den Hochmut der völlig von der Bevölkerung abgehobenen Obrigkeit (Systemelite) endlich „satt haben“, meinte Viktor Orbán.

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