Wilders hält Islam-Ideologie für möglicherweise gefährlicher als Nationalsozialismus | Unzensuriert.at

Wilders hält Islam-Ideologie für möglicherweise gefährlicher als Nationalsozialismus

Geert Wilders, hier auf Wahlkampftour, schreckt nicht vor drastischer Wortwahl zurück, um vor Gefahren des Islam zu warnen. Foto: Peter van der Sluijs / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Geert Wilders, hier auf Wahlkampftour, schreckt nicht vor drastischer Wortwahl zurück, um vor Gefahren des Islam zu warnen.
Foto: Peter van der Sluijs / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Anlässlich der am 15. März 2017 in den Niederlanden stattfindenden Parlamentswahl gab der Vorsitzende der Partij voor de Vrijheid (PVV), Geert Wilders, ein Fernsehinterview. Dort erklärte er in der sonntäglichen Frühstückssendung WNL op Zondag, dass er sich nach dem Wahlsieg seiner Partei für ein weitgehendes Verbot des Islam in seinem Land stark machen werde.

"Islam ist keine Religion, sondern Ideologie"

Denn für Geert Wilders ist der Islam keine Religion, sondern eine Ideologie, die sich das Gewand der Religion übergezogen hat. So zog er auch bei seinem Fernsehauftritt, in dem er den Koran mit Adolf Hitlers „Mein Kampf“ verglich, eine Parallele:

Die islamische Ideologie ist womöglich noch gefährlicher als der Nationalsozialismus

Ebenso sieht er eine ideologische Verbindung zwischen Moscheen und „Nazi-Tempeln“ und warnte deshalb:

Die Kopftücher zeigen, was da geschieht. Das sind nicht mehr die Niederlande. Unser Land ist besetzt. Wir müssen es zurückerobern.

Koran verbieten, Moscheen schließen

Und diese Rückeroberung seines Heimatlandes könne nur geschehen, wenn man den Koran, der die islamische Ideologie begründet, endlich verbietet und die Moscheen, in denen diese Ideologie in fanatischer Weise gelehrt wird, schließt.  

Laut Umfragen dürfte einem fulminanten Wahlsieg der Partij voor de Vrijheid nichts im Wege stehen, und sie wird wohl stärkste Partei im niederländischen Parlament werden. Freilich sprechen sich bereits jetzt die meisten „etablierten“ Parteien gegen eine Zusammenarbeit mit Wilders und seiner Partei aus.

Wilders fordert Regierungsbeteiligung

Das aber will Wilders sich und den Menschen, die der Partij voor de Vrijheid ihre demokratische Stimme geben, nicht bieten lassen und fordert in dem  Fernsehinterview im Falle eines Wahlsiegs die Beteiligung an einer Regierungskoalition. Denn, „wenn die Wähler die PVV echt groß machen“, wie dies laut den meisten Umfragen zu erwarten ist, „dann kommt man nicht um uns herum“, meinte der niederländische Politiker.

Die Gefahren von „Islamisierung“ und „Massen-Immigration“ sind für ihn derzeit so eklatant, dass man mit aller Kraft dagegen vorgehen müsse. Denn durch das Verbot des Korans und der Schließung der Moscheen, in denen täglich zu Hass und Gewalt aufgerufen wird, tue man „unserem Rechtsstaat einen Gefallen, wenn wir das nicht mehr zulassen“, erklärte Geert Wilders weiter.

System-Eliten werden Ministerpräsidenten Wilders verhindern

Allerdings ist eher zu erwarten, dass auch nach dem 15. März die niederländischen Systemparteien alles daransetzen werden, die wahrscheinlich stimmenstärkste PVV von einer Regierung fernzuhalten, damit die schleichende Islamisierung Europas auch in den Niederlanden weiter voranschreiten darf. Dass man dafür lieber sein eigenes Land verrät, als einem Politiker wie Geert Wilders Regierungsverantwortung zu übertragen, ist für die herrschenden System-Eliten Europas bezeichnend.

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