Uni-Wien Lehrbeauftragter Schmidinger wünscht sich linksextremen, paramilitärischen Schutzbund zurück | Unzensuriert.at

Uni-Wien Lehrbeauftragter Schmidinger wünscht sich linksextremen, paramilitärischen Schutzbund zurück

Thomas Schmidinger kokettiert mit dem paramilitärischen Schutzbund und unterrichtet nebenbei Studenten an der Universität Wien. Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Thomas Schmidinger kokettiert mit dem paramilitärischen Schutzbund und unterrichtet nebenbei Studenten an der Universität Wien.
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
14. Februar 2017 - 9:49

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Dass die Universität Wien Linksextremisten und linksradikalen Studentenvertretungen immer wieder großzügig eine Bühne für ihre kruden Ideen und teilweise gefährlichen Agitationen gewährt, ist mittlerweile bekannt. Aber auch unter dem derzeitigen Lehrpersonal werden immer wieder äußerst fragwürdige politische Einstellungen geduldet. So auch jene des Politikwissenschaftlers Thomas Schmidinger, der unter anderem am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien lehrt.

Linksextremist mit Lehrauftrag

Ein Blick auf die von der Universität Wien bereitgestellte Homepage Schmidingers, auf der er über "Politik, Gott und die Welt" bloggt, offenbart bereits auf der Startseite dessen Geisteshaltung. Schmidinger rühmt sich hier von diversen Quellen wie etwa Zur Zeit als "linksextremer Xenophiler", "antinationaler Rassist", "Stalinist" und dergleichen bezeichnet worden zu sein. 

Politisch war der Lektor bei den Grünen und diversen "antifaschistischen" Gruppierungen unterwegs. Auch war Schmidinger während seiner Studienzeit "koordinierender Redakteur" der anti-österreichischen und linksradikalen Zeitschrift "Context XXI - Magazin zur Alpenbegradigung". 

Üppige staatliche Subventionen

Schmidinger ist in Österreich durchaus kein unbeschriebenes Blatt. So erhielt der, laut Eigenaussage auf seiner Homepage, "bekennende Marxist" 1999 ein einjähriges Parlamentsverbot, als er anlässlich des Todes des Afrikaners Marcus Omofuma (während dessen Abschiebung) die Rede des damaligen SPÖ-Innenministers Karl Schlögl im Parlament störte.

Das hinderte die heimische Politik jedoch nicht, Schmidinger üppige bezahlte Studien und Vorträge zukommen zu lassen. So etwa im Jahr 2012 die vom Parlament unter der damaligen Nationalratspräsidenten Barbara Prammer mit 2.400 Euro bezahlte wissenschaftlichen Studie zum Thema "Integration und politischer Islam". Oder ein Fachvortrag zum Thema "Jihadismus: Radikalisierung, Deradikalisierung und Prävention" um 1.000 Euro sowie einem zweiten Vortrag mit gleichem Titel, der als " noch nicht abgerechnet" aufscheint.

Schmidinger wünscht sich Schutzbund zurück

Auf seinem Facebookauftritt polemisiert der Politikwissenschaftler gerne gegen die FPÖ und deren politische Vertreter. So bezeichnet er im Vorwahlkampf der Präsidentschaftswahl einen "Kanzler Strache und Präsidenten Hofer" als "rechtsextreme Machtübernahme", die es nur durch die Wahl Alexander Van der Bellens zu verhindern gelte. 

Den Vogel schoss Schmidinger aber am 12. Februar ab. Anlässlich des Jahrestages des Ausbruchs der Kämpfe zwischen linkem Schutzbund und patriotischer Heimwehr schrieb er: 

Schutzbund als "Verteidiger der Demokratie"

Angesichts eher mäßiger Reaktionen auf seine Aussage, eine paramilitärische, linksextreme Bewegung wieder herbeizuwünschen, legte Schmidinger nach:

Dass der republikanische Schutzbund schwer bewaffnet und bestens vernetzt in Österreich agierte und insgeheim eine sozialistische Revolution nach dem Vorbild Lenins in Russland und der Räterepublik in Bayern plante, wird heutzutage aus dem historischen Diskurs weitgehend ausgeklammert. So rief etwa Schutzbundführer Richard Bernašek zum bewaffneten Vorgehen gegen die österreichischen Sicherheitsbehörden auf. Später kollaborierte er mit den Nationalsozialisten und befürwortete, neben vielen anderen Sozialisten wie Otto Bauer oder Karl Renner, die Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich. 

In den Jahrzehnten nach 1934 setzte die SPÖ möglichst alles daran, den Schutzbund und revolutionäre Sozialisten der Zwischenkriegszeit dennoch in die Opferrolle zu katapultieren.

RFS fordert Abberufung Schmidingers von der Uni

Kritik an Schmidingers Aussagen und seiner politischen Geisteshaltung kommt vom Ring Freiheitlicher Studenten (RFS): „[...] dass ein Herr, der sich eine paramilitärische Organisation zur Durchsetzung seiner politischen Meinung wünscht, als Lektor für Politikwissenschaften geeignet ist". Gleichzeit wird seine Abberufung von Seiten der Universität Wien gefordert.

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