Unter anderem wurden 3.000 Stück Ecstasy-Tabletten im Margaretener Drogenshop sichergestellt.

Foto: Bild: Liam Skoda / Wikimedia (PD)
Margareten: 18 Verdächtige an 900.000 Euro-Drogenhandel beteiligt

An einem Drogengroßhandel, aufgedeckt im Spätsommer 2016, mit einem durch die Wiener Polizei geschätzten Straßenverkaufsverwert von nicht weniger als 900.000 Euro waren 18 Verdächtige beteiligt. Das ganze kriminelle Geschäft fand über einen längeren Zeitraum in einer ehemaligen Ledermanufaktur in Wien-Margareten statt. Eine aktuelle Anfragebeantwortung von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) an die FPÖ gibt weiters darüber Aufschluss, dass es sich bei den Verdächtigen nicht nur um Österreicher, sondern auch um deutsche und kroatische Staatsbürger handelt.

Die Wiener Polizei ermittelte unter anderem wegen persönlichen Gebrauchs der Drogen und Drogenhandels gegen die ausgeforschten Tatverdächtigen und hat die diesbezüglichen Ergebnisse bereits an die Staatsanwaltschaft Wien weitergeleitet. Der Drogenshop ist mittlerweile geräumt und steht weiter unter polizeilicher Beoachtung. 

Wien-Margareten ist  El Dorado für Drogenhändler

Der Bezirk Wien-Margareten ist ein Dorado für Drogenhändler und Drogenkonsumenten. Über die Straßenbahnlinien 6 und 18 sowie die U-Bahnlinie U 4 verlaufen die Routen der Drogenanbieter und deren Kunden. Das im Nahebereich der U-Bahnstation Pilgramgasse gelegene Drogendepot unmittelbar zwischen Margaretenstrasse und Schönbrunner Straße war deshalb für ausgeforschte Betriebe des Drogengroßhandels ein idealer Stützpunkt für ihre kriminellen Geschäfte.. 

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