Der US-Fahrdienst UberR stösst auf allen Ebenen auf massiven Widerstand.

Foto: Bild: Elekes Andor / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Basel: Taxifahrer initiierten Kontrolle gegen Uber-Fahrer

In der Schweiz werden die Zeiten für den US-Fahrdienst Uber zunehmend ungemütlicher. In der Stadt Basel initiierten Taxifahrer jetzt eine Polizeikontrolle gegen die Uber-Konkurrenz. Am vergangenen Wochenende veranstalteten rund 20 Taxifahrer eine regelrechte Treibjagd. Sie kesselten die Uber-Fahrer ein und hinderten sie am Wegfahren, bis die Polizei eingetroffen war.

Anschließend hagelte es Polizei-Kontrollen bei den Uber-Fahrzeugen und ihren Chauffeuren. Die Ausbeute dieser durch die Taxifahrer ausgelösten Aktion Scharf: Fünf Anzeigen wegen illegaler Personenbeförderung und die Ausforschung von weiteren 25 Nummerntafeln von mutmaßlichen Uber-Fahrern.

Uber auch in Österreich im Visier der Politik

Nicht nur in der Schweiz ist Uber im Visier von Taxigewerbe und Polizei. In Österreich beschäftigen sich Gewerbebehörden und Konsumentenschutz ebenfalls mit dieser neuen Art der Personenbeförderung. Im österreichischen Nationalrat liegen bereits entsprechende Anträge der FPÖ vor, um das traditionelle Taxigewerbe zu schützen und Uber ebenfalls den strengen gesetzlichen Regelungen der Personenbeförderung zu unterwerfen. Unbeholfene Lobbying-Versuche des US-Fahrdienstes im österreichischen Parlament haben jedenfalls bisher nicht gefruchtet.

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