Wiener Freizeithalle nach Asylantenunterbringung teurer Sanierungsfall

Nachdem "Flüchtlinge" in einer Wiener Sporthalle hausten, ist sie ein Sanierungsfall. (Symbolfoto) Foto: unzensuriert.at
Nachdem "Flüchtlinge" in einer Wiener Sporthalle hausten, ist sie ein Sanierungsfall. (Symbolfoto)
Foto: unzensuriert.at
23. Februar 2017 - 12:21

Mehr als ein Jahr lang waren in der “Sport & Fun”-Halle in Wien-Leopoldstadt Asylwerber untergebracht. Jetzt stehen Renovierungskosten von über 300.000 Euro an.

Sporthallen in Wien zweckentfremdet

Bevor die Sport-und Freizeithalle “Sport & Fun” als Asylantenquartier zweckentfremdet wurde, bot sie pro Jahr rund 60.000 Besuchern Gelegenheit, sich körperlich zu betätigen und gleichzeitig soziale Kontakte zu pflegen. Nach der rot-grünen Willkommenspolitik war damit allerdings fürs Erste Schluss. Michael Häupls Gäste mussten irgendwo untergebracht werden. So gingen mit dieser Halle und dem benachbarten Dusika-Hallenstadion sowohl dem Spitzen- als auch dem Breitensport gleich zwei Sportstätten verloren.

Halle muss saniert werden

Wie FPÖ-Gemeinderat Dietrich Kops unzensuriert.at berichtet, müssen die Steuerzahler dafür, dass sie die Sporthalle über ein Jahr nicht benutzen konnten jetzt auch noch für deren Instandsetzung aufkommen. 336.000 Euro an Sanierungskosten wurden nun von der Wiener Stadtregierung veranschlagt, um die Halle wieder nutzbar zu machen und um sie ihrer eigentlichen Bestimmung wieder zuführen zu können.

"Zuvor sind  schon rund 400.000 Euro an Bewachungs- und Reinigungskosten angefallen; und jetzt werden die Steuerzahler ein weiteres Mal zur Kasse gebeten", empört sich der Mandatar. Damit die Wiener Sportler ihre Halle möglichst bald wieder nutzen können, müsse man diesen neuerlichen Ausgaben aber zähneknirschend zustimmen.

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