Bayern ließen abzuschiebende Afghanen vor Heimflug untertauchen - Kirche half tatkräftig mit

Nur 18 von 50 Abzuschiebenden trafen letztendlich in Kabul ein. Foto: Masoud Akbari / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Nur 18 von 50 Abzuschiebenden trafen letztendlich in Kabul ein.
Foto: Masoud Akbari / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
26. Februar 2017 - 12:18

Bei einem Abschiebeflug nach Afghanistan waren zuletzt nur 18 Asyltouristen an Bord. 32 weitere hatten es vorgezogen, sich ihrer Heimreise zu entziehen.

Peinliches Behördenversagen

Wie jetzt bekannt wurde, sollte jene Reisegruppe, die am letzten Donnerstag in der afghanischen Hauptstadt Kabul eintraf (unzensuriert.at berichtete), 50 Personen umfassen. Lediglich 18 von ihnen waren jedoch auch tatsächlich zum Abflug in München erschienen. Eine Blamage für die bayrischen Behörden, die es zuließen, dass ein großer Teil der Abzuschiebenden, unter ihnen auch Straftäter, untertauchen konnte.

In drei Fällen verhinderte die bayerische Justiz eine Abschiebung. So soll ein abgelehnter Asylwerber an einer “psychischen Erkrankung” leiden. Eine Repatriierung erschien dem Verwaltungsgericht damit nicht zumutbar.

Anarchie statt Recht und Ordnung

Hilfe erhielten die Afghanen auch von privaten Organisationen und der Amtskirche. Zumindest fünf Muslime sollen in ihrer Not Schutz im Schoß der Mutter Kirche gesucht haben. Selbstverständlich wurde ihnen dort “Kirchenasyl” gewährt. Andere sollen unter tatkräftiger Mithilfe von “Flüchtlingshelfern” untergetaucht sein.

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