Uniformrock-Verbot bei britischen Soldatinnen um Transgender nicht zu diskriminieren (Beispielbild: Uniformrock russische Armee)

Foto: Bild: Georg Pik / Wikimedia (gemeinfrei)
Genderwahn: Rockverbot für Soldatinnen bei Royal Air Force

Die britische Luftwaffe, die Royal Air Force, wurde während des Ersten Weltkriegs gegründet und war damals die erste als selbständige Teilstreitkraft organisierte Luftwaffe der Welt. Heute ist sie ein besonderes Aushängeschild der Armee des Vereinigten Königreichs, die aber nun vor einem besonderen „zeitgeistigen“ Problem steht. Dieses ist der Uniformrock der Soldatinnen (Anteil von 14 Prozent bei der Royal Air Force), der bei Paraden getragen wird.

In Zukunft wird das Tragen des Rockes verboten.

Immer mehr Transgender-Soldaten

Als Grund dieses Verbots führt die britische Zeitung The Sun an, dass es immer mehr Transgender-Soldaten, also Soldaten die sich irgendwie zwischen Männlein und Weiblein oder als beides fühlen, geben soll. Diese würden sich diskriminiert fühlen, wenn Damen, während sie paradieren, Bein zeigen täten. Also wird diese weibliche Zurschaustellung verboten, weil die Royal Air Force als „moderner und inklusiver Arbeitgeber“ wahrgenommen werden möchte.

„Die Welt wird verrückt“

Eine nicht namentlich genannter Informant der Luftwaffe erklärte, dass es bei der Air Force „Männer“ gäbe, „die als Frauen und Frauen, die als Männer leben wollen und Personal, das sich keinem Geschlecht zuordnet“. Daher hat man nun die Entscheidung getroffen, dass es aufgrund der „geschlechtlichen Vielfalt“ eine einheitliche Uniformrichtlinie geben müsse, die für alle (Soldaten, Soldatinnen usw.) gelte.

Eine betroffene Soldatin erklärte dazu in The Sun, dass man außer sich vor Wut wäre, denn „seit dem Zweiten Weltkrieg tragen wir Röcke. Es fühlt sich nach politischer Korrektheit an. Die Welt wird verrückt“.

Irregeleiteter Schuldkomplex

Auch der Parlamentsabgeordnete der Conservative Party, Philip Andrew Davies, kann diese Entscheidung nur als „irrsinnig“ bezeichnen. Und als Urheber dieser Direktive hat er einen „Mann aus der Mittelklasse“ in Verdacht, „der die linke Zeitung The Guardian liest, zuviel Zeit und einen irregeleiteten Schuldkomplex hat“.

Derzeit mehr Geschlechter im Umlauf als früher

Bis zum Jahr 2001 galt für Soldatinnen der Royal Air Force bei Militärparaden Rockpflicht. Ab dann konnten sich die Frauen entscheiden, Röcke oder Hosen zu tragen, was mit der Gleichstellung der (zwei) Geschlechter begründet worden ist. Da derzeit allerdings die „Genderwissenschaft“ von weitaus mehr Geschlechtern ausgeht (zu ? und ? etwa Transfrau, Transmann, Genderqueer, Gender-nonconforming u.v.m.), sollen, um niemanden zu benachteiligen, Hosen zur Pflicht für alle werden.

Noch sei aber keine abschließende Entscheidung getroffen worden, betonte ein Luftwaffensprecher.

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