Michail Gorbatschows Abschied aus Ost-Berlin Anfang Oktober 1989. Zurück blieb ein wohl verzweifelter Erich Honecker. Zehn Tage später trat er als Generalsekretär der SED zurück, ein Monat später fiel die Berliner Mauer.

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1007-433 (CC-BY-SA 3.0)
Merkel leidet unter Trump-Kurs wie einst Honecker unter der Perestroika

Dass über den neuen US-Präsidenten Donald Trump immer übler hergezogen wird, ist bekannt und war bereits wiederholt Gegenstand unserer Berichterstattung. Viele Bürger fragen sich: Warum ausgerechnet die Hysterie über Trump hier in Europa? Und warum ist man im Gegenteil nicht erleichtert darüber, dass in den USA jetzt jemand am Ruder ist, der wohl nichts dagegen einzuwenden hätte, wenn Europa und insbesondere Deutschland nicht mehr so stark unter dem Kommando des amerikanischen Hegemons stünden?

Kommentar von Unzensurix

Weit gefehlt: Die Systemeliten haben sich in ihrem Befehlsempfänger-Modus, ähnlich einem Kapo im Zuchthaus, bequem eingerichtet und fürchten nichts mehr als den Druck der Bevölkerungsmehrheit. Trump ist aus dieser Sicht mit Michail Gorbatschow zu vergleichen, den Erich Honecker noch verzweifelt um Hilfe und Hierbleiben anflehte, als die Party in der DDR zu Ende ging.

Das Musterbeispiel derartiger Befehlsempfänger stellt aktuell Angela Merkel dar, in der Obama gewissermaßen weiterlebt. Sie ist es gewöhnt, die Vorgaben aus den USA eins zu eins umzusetzen, und sie wird unsicher, wenn keine Befehle mehr kommen. Die Vorstellung, dass die US-Geheimdienste nicht einmal mehr ihr Handy abhören könnten, bereitet der Kanzlerin wohl schlaflose Nächte.

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