Antidemokratische Handlungen gegen die AfD können demokratisches Miteinander am Landesparteitag (Bild) nicht stören.

Foto: Bild: AfD - Alternative für Deutschland / Baden-Württemberg / facebook.com
AfD-Parteitagsdelegiertem wird Hotelzimmer verweigert: Politische Diskriminierung von links

An diesem Wochenende fand der Landeslisten-Parteitag der AfD Baden-Württemberg in Sulz am Neckar statt. Dabei zeigte man, allerlei Unkenrufen konkurrierender Parteien und den ihnen dienenden Systemmedien zum Trotz, Geschlossenheit und Einigkeit auf dem Weg in den deutschen Bundestag. Als Vorsitzende (Sprecher) der Partei in Baden-Württemberg wurden Ralf Özkara und Marc Jongen gewählt, als deren Stellvertreter Martin Hess und Bernd Gögel.

Buchung wegen AfD-Mitgliedschaft storniert

Allerdings gibt einem eine Meldung aus dem Vorfeld des Landesparteitages zu denken, wenn man erfährt, mit welchen Problemen Menschen konfrontiert werden, die sich im heutigen Deutschland öffentlich zur AfD bekennen. So passierte es einem Parteitagsteilnehmer, dass man seine Buchung im „Hotel Gasthof Löwen“ in der Kleinstadt Dornhan unweit von Sulz aus politischen Gründen stornierte.

Die Hotelbetreiber begründeten ihre Absage mit einer E-Mail, in der zu lesen war, dass man durch Presse und Internet erfahren habe, „dass am Samstag und Sonntag eine Veranstaltung der AfD in Sulz stattfindet“. Und weil man „nicht mit der Gesinnung der AfD übereinstimmt“, heißt es weiter, werde man die Reservierung für mehrere Übernachtungen stornieren. Außerdem wolle man in dem Hotel „keine Reservierungen für diese Veranstaltung wissentlich entgegen nehmen“.

Diskriminierung laut Grundgesetz Artikel 3, Absatz 3

Anastasija Koren, Landesgeschäftsführerin der AfD Baden-Württemberg, sieht in der Entscheidung des Hotels eine politisch motivierte Diskriminierung und verweist dabei auf Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, genauer gesagt auf Absatz 3, wo zu lesen steht:  

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden

Reihenweise Anschläge gegen AfD

Für Anastasija Koren hingegen würden die Hotelbetreiber mit ihrer diskriminierenden Entscheidung das angespannte politische Klima im Land befeuern:

Erst in der Nacht auf Dienstag wurde in Esslingen das Haus eines unserer Direktkandidaten mit Farbbeuteln beworfen. Diskriminierungen wie jene der Betreiber des Hotel Gasthof Löwen stehen in einer Linie mit derlei verachtenswerten, antidemokratischen Handlungen

Und solche antidemokratischen Handlungen, die bereits an Terror grenzen, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bundesrepublik Deutschland, wenn es darum geht, gegen Mitglieder, Vereinshäuser oder Sympathisanten der AfD vorzugehen. (Unzensuriert.at berichtete etwa über den Brandanschlag auf das Auto von Frauke Petry oder den Sprengstoffanschlag auf die AfD-Landesgeschäftsstelle in Kiel.)

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