Wie viel Einfluss haben die Bilderberger?

Wer sind die Bilderberger überhaupt? Auf dem Bild zu sehen: Hotel de Bilderberg in Oosterbeek in den Niederlanden, wo die erste Konferenz der Bilderberger 1954 stattfand. Foto: Wikipedia / Michiel1972 (cc-by-sa)
Wer sind die Bilderberger überhaupt? Auf dem Bild zu sehen: Hotel de Bilderberg in Oosterbeek in den Niederlanden, wo die erste Konferenz der Bilderberger 1954 stattfand.
Foto: Wikipedia / Michiel1972 (cc-by-sa)
11. März 2017 - 9:56

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Wie viel Einfluss haben eigentlich die Bilderberger? Und wer sind die Bilderberger überhaupt? Den meisten Menschen völlig unbekannt, kommen die Bilderberger einmal im Jahr zusammen um, in einem inoffiziellen geheimen Club der Elite Diskussionen über allerlei wirtschaftliche und politische Themen zu führen. Nun, das wäre an und für sich nicht weiter schlimm, wenn es sich dabei wirklich um reine Privatleute ohne weiteres wirtschaftliches Interesse handeln würde.

Gastbeitrag von Volker Hahn

Doch genau hier scheint der Hase im Pfeffer zu liegen. Denn zwar sind die Bilderberger rein formal eine Art Diskussionsclub, der nach seinem ersten Tagungsort in 1954, dem Hotel de Bilderberg in den Niederlanden benannt ist und der sich jährlich zur Bilderberg-Konferenz zusammenfindet.

Doch in der Realität haben alle Mitglieder dieses informellen Clubs hohe Posten von Rang und Namen. Der aktuelle Vorsitzende etwa ist Henri de Castries, im Hauptjob Chef des französischen Axa Versicherungskonzerns. Hier fungiert also ein Finanzmakler als Moderator einer Art überdemokratischen Elite-Organisation?

Namen sollten lange Zeit geheim bleiben

Nun, die Bilderberger sind keine offizielle Organisation und haben keine demokratische Legitimation. Die Teilnehmer der Treffen sind lediglich Privatleute, die allerdings, man höre und staune, ausnahmslos aus den gesellschaftlichen Eliten von Politik, Wirtschaft und Finanzen, Militär oder den Medien stammen.

Dies erinnert sehr stark an die Atlantik-Brücke und so dürfen die Bilderberger zwar über ihre Themen öffentlich reden, dabei aber keine Namen nennen. Auch wird die Teilnehmerliste erst seit wenigen Jahren einsehbar gemacht, sodass wohl durchaus gesagt werden kann, dass ein guter Teil an Geheimniskrämerei dabei ist.

Diskussionen über TTIP und die Ukraine-Krise

Für Verschwörungstheoretiker sind die Bilderberger eine wahre Fundgrube für Spekulationen und Fragestellungen und diese regelmäßigen Treffen einer geheimen Elite, haben schon öfter auch Kritik durch demokratische Organisationen und Vereinigungen einstecken müssen. So ging es scheinbar beim Treffen im Jahr 2015 in Tirol um das Freihandelsabkommen TTIP und um die Situation in der Ukraine und in Syrien. Was genau diskutierten Henri de Castries, die Banker von Goldman Sachs oder Morgan Stanley, der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, oder EADS-Chef Thomas Enders da eigentlich?

Sie wollen mehr zu den Bilderbergern erfahren? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel zum Thema auf Watergate-TV: Bilderberger: Welchen Einfluss haben sie auf unsere deutsche Politik?

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