Nach versuchtem Mord an Identitärem bei Demo: Hausdurchsuchung in Kölns Linksextremenszene

Nach dem versuchten Mord an einem Identitären-Demonstranten im Vorjahr ziehen sich die Ermittlungen bis nach Köln. Foto: Identitäre Bewegung Österreich
Nach dem versuchten Mord an einem Identitären-Demonstranten im Vorjahr ziehen sich die Ermittlungen bis nach Köln.
Foto: Identitäre Bewegung Österreich
13. März 2017 - 18:09

Einen traurigen Höhepunkt linksextremer Gewalt erlebte man hierzulande vergangenes Jahr im Juni bei der Demonstration der Identitären Bewegung in Wien, unzensuriert.at berichtete. Damals kam es zu massiven gewaltätigen Ausschreitungen von Seiten der linken Gegendemonstration, in deren Zuge ein Identitärer von einem Stein lebensgefährlich am Kopf verletzt wurde. Das Opfer musste im AKH notoperiert werden. Der Täter konnte bis heute nicht ausgeforscht werden, dennoch dürfte sich im Ermittlungsfall etwas tun, wie unzensuriert.at erfuhr.

Hausdurchsuchung bei Linksextremen in Köln

Laut der linksextremen Untegrundseite linksunten.inymedia soll es bereits am 2. März zu einer Hausdurchsuchung in Köln im Zuge des Ermittlungsverfahrens gekommen sein. Die Wohnung eines "Antifaschisten" wurde dabei von Zivilpolizisten und einer "Zeugin der Stadt Köln" von einem Schlüsseldienst geöffnet und nach Anhaltspunkten und verdächtigen Gegenständen durchsucht. Der Vorwurf: Bei dem Linksextremisten soll es sich um den Steinwerfer der Demo in Wien handeln.

Im Schreiben auf der linken Internet-Seite wird nicht nur die "Polizeiwillkür" heftig kritisiert, sondern auch die Tatsache, dass der Steinwurf gegen einen "Fascho" in Österreich als versuchter Mord geahndet wird. In Deutschland sei dieses Vergehen lediglich ein "versuchter Totschlag".

Staatsanwaltschaft bestätigt Hausdurchsuchung

Auf Nachfrage von unzensuriert.at bestätigte die Staatsanwaltschaft Wien die Hausdurchsuchung in Köln. Sie stand in Verbindung mit dem aktuellen Ermittlungsverfahren des Mordversuchs bei der Identitären-Demonstration. Momentan werde sowohl in Österreich als auch in Deutschland ermittelt, genauere Angaben wollte man aber nicht machen. Der Täter könnte also auch aus dem linksextremen Umfeld Deutschlands kommen. Dass die österreichischen Linken ihre Aktionen mangels Personal gerne durch Genossen aus Deutschland verstärken, ist kein Geheimnis.

Die Staatsanwaltschaft Köln will übrigens auf Nachfrage von unzensuriert.at nichts von der Hausdurchsuchung gewusst haben, räumte aber auch ein, dass sie nicht zwangsläufig darüber informiert werden müsste, da die Staatsanwaltschaft Wien die Ermittlungen leite.

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