Migranten sollen in Norditalien Kinder zur Schule begleiten. Die Opposition wehrt sich (Symbolbild).

Foto: Bild: Werschinski / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Aufregung in Italien: Illegale Einwanderer sollen Kinder zur Schule bringen

Die lokale Stadtregierung der norditalienischen Ortschaft Arcore hat beschlossen, junge Schüler von Migranten mit einem unklaren Aufenthaltsstatus zur Schule begleiten zu lassen. Durch die Begleitung der zumeist illegal eingereisten Männer sollten die Buben und Mädchen im Volksschulalter mehr über „Vielfalt“, „Diversität“ und „Menschlichkeit“ lernen.

Schüler sollen "Diversität" kennenlernen

Etliche Oppositionsparteien wie die Lega Nord oder Forza Italia haben daraufhin eine Protestaktion gestartet. Sie entwarfen Plakate, auf denen ein ausländischer Mann den Arm um einen kleinen Jungen legt und schrieben darüber „Mit einem Fremden? Nein danke. Einwanderer ohne legalen Status sollen unsere Kinder zur Schule begleiten? Wir sagen nein!"

Der zuständige Bürgermeister Rosalba Colombo wollte allerdings nicht einlenken und versteht die Aufregung nicht. Er sieht in der Begleitaktion die Gelegenheit, „für unsere jüngeren Schüler mit den Konzepten der Willkommenskultur und Diversität in Kontakt zu treten“.

Die Lega Nord reichte darum zu Beginn der Woche eine Anfrage im Regionalrat ein, um die kriminellen Delikte von Migranten aufzuzeigen und die rechtlichen Komponenten der Aktion zu überprüfen, berichtet Breitbart News London.

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