Wien-Margareten: Bus-Chaos rund um Souvenirladen wird Fall für den Nationalrat

Bis zu 30 Reisebusse fahren den Souvenirladen in Wien-Margareten täglich an. Foto: LosHawlos / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Bis zu 30 Reisebusse fahren den Souvenirladen in Wien-Margareten täglich an.
Foto: LosHawlos / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
19. März 2017 - 12:02

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Die Kunden eines Souvenirladens in Wien-Margareten sind der Grund für ein Verkehrschaos mitten im Bezirk. Nun ist die Angelegenheit sogar Thema im Parlament. Durch den Bustranfer, der mehrmals täglich zum Geschäftslokal erfolgt, und die haltenden und wartenden Touristenbusse wird der Durchzugsverkehr lahmgelegt und werden die Anrainer belästigt.

Ecke Viktor-Christ-Gasse/Rampersdorffergasse fahren mit steigender Frequenz Reisebusse zu, um dort zu halten oder zu parken.

Die Wiener FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein möchte vom zuständigen Innenminister daher wissen, wie sich die Verkehrsbehinderungen durch haltende und wartende Buskolonnen auf die Anzeige- und Bestrafungsstatistik im Polizeikommissariat Wien-Margareten ausgewirkt haben.

Anrainer bestätigen: Bus-Chaos nimmt seit 2013 laufend zu

Anrainer des Souvenirladens bestätigen, dass seit 2013 das Bus-Chaos in unmittelbarem Umkreis des Geschäftes laufend zunimmt. Während in den Winter- und Frühlingsmonaten bis zu zehn Busse den Standort täglich anfahren, ist in den Sommer- und Herbstmonaten sogar eine Frequenz von bis zu 30 Bussen pro Tag möglich. Dies gilt laut Anrainer auch für Sonn- und Feiertage, wo das Geschäft trotz Öffnungszeitengesetz und einem Standort, der sich nicht in einer Tourismuszone befindet, offensichtlich immer wieder für den Kundenverkehr geöffnet wird. 

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Kommentare

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Es war die Nachtigall und nicht die Eule.
Oder?

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Abgesehen von den unangenehmen persönlichen Konsequenzen: Schade, daß nicht!

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Wahrscheinlich hat nur der Autobusstau die Eule vor dem Äußersten bewahrt.