Rotes Kreuz beharrt weiter auf Verkauf von Ramadan-Kalender - Kritik von FPÖ

Aufgrund der regen Nachfrage in Wien verkauft das Rote Kreuz seit Jahren eigene Ramadankalender. Foto: Homepage Jugendrotkreuz / Screenshot
Aufgrund der regen Nachfrage in Wien verkauft das Rote Kreuz seit Jahren eigene Ramadankalender.
Foto: Homepage Jugendrotkreuz / Screenshot
19. März 2017 - 18:20

Bereits seit einigen Jahren bietet das Österreichische Rote Kreuz (immerhin aus einem christlichen Ursprung entstammend), genauer gesagt das Jugendrotkreuz (ÖJRK), Schülern einen sogenannten Ramadankalender zum Kauf an. Unzensuriert.at berichtete bereits mehrmals über diese zweifelhafte Geschäftspraxis. Auch dieses Jahr sorgt der Verkauf des Kalenders für das moslemische Fastenmonat wieder für Wirbel.

Vorerst in Wien, bald in ganz Österreich

Bei den schulischen Spendenaktionen des Roten Kreuzes wurden in den Wiener Schulen neben Kerzen, Duftkarten und Schlüsselanhängern auch Ramadankalender um 1,80 Euro zum Verkauf angeboten. Dies irritierte zum wiederholten Male einige Eltern. Einen explizit katholischen Kalender gebe es beispielsweise nicht.

Beim ÖJRK hat man mit der Anbiederung an islamische Sitten hingegen kein Problem. Da es in Wien eben den Bedarf gebe, werde so etwas wie der Ramadankalender auch angeboten. Auch eine Ausweitung des Verkaufs auf alle Bundesländer in Österreich ist angedacht. Geld stinkt eben nicht, könnte man meinen.

FPÖ: Falschverstandene Toleranz

Kritik an der Aktion und den Ausweitungsplänen des ÖJRK kommt vom Landesparteisekretär der FPÖ Oberösterreich, Erwin Schreiner. Man habe in Oberösterreich sicherlich keinen Bedarf für einen solchen Kalender. Die Aktion sei "ein weiterer Ausdruck einer falsch verstandenen Toleranz zu Lasten unserer Traditionen, Werte und Kultur.“

Kritisiert wird von Schreiner auch die Doppelmoral. Während christlich-abendländische Traditionen wie das Kreuz in Schulen oder der Besuch des Nikolos zunehmend verboten werden, versuche man sich durch Aktionen wie den Ramadankalender an die Kultur der Zuwanderer krampfhaft anzupassen. "Ein Ramadan-Kalender – offensichtlich angelehnt an unseren Adventkalender – hat in unserem Land nichts verloren“, so der FPÖ-Politiker.

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