Prozess gegen Linksextremisten wegen Anschlag auf Ulrichsberg-Gedenkstätte

Fünf Kärntner Antifa-Linksextremisten mit guten Kontakten zu Grünen und der ÖH stehen in Klagenfurt vor Gericht. Foto: privat / zVg
Fünf Kärntner Antifa-Linksextremisten mit guten Kontakten zu Grünen und der ÖH stehen in Klagenfurt vor Gericht.
Foto: privat / zVg
20. März 2017 - 16:09

Im Oktober des vergangenen Jahres schändeten Linksextremisten der sogenannten "Antifa" die Gedenkstätte für die Gefallenen beider Weltkriege und des Kärntner Abwehrkampfes am Ulrichsberg. Dabei wurde die Gedenkstätte aufgebrochen und mit Farbbeutel verunstaltet sowie Kränze angezündet. Nun müssen sich fünf mutmaßliche Täter in Klagenfurt vor Gericht dafür verantworten.

Den "Aktivisten" werden schwere Sachbeschädigung, versuchte Bestimmung zur falschen Beweisaussage, gefährliche Drohung, Körperverletzung, Vergehen nach § 50 WaffG sowie Sachbeschädigung angelastet.

Querverbindungen zu Grünen und ÖH

Der Prozess, der morgen, Dienstag, stattfindet, offenbart dabei das gesamte Ausmaß des gewaltbereiten und bestens vernetzten linksextremen Spektrums in Kärnten. Unter dem Namen Autonome „Radikale Linke Koroška“ mobilisieren Linksextreme nicht nur seit Jahren gegen das Ulrichsberg-Treffen, sondern hetzen auch gegen FPÖ-Politiker und die Polizei. Auch Störungsaktionen gegen den Gerichtsprozess wurden angekündigt, sitzen doch einige Mitglieder selbst auf der Anklagebank.

Enge Verbindungen pflegen die Linksextremisten unter der „Plattform radikale Linke“ auch zur Hochschülerschaft in Klagenfurt. Einer der Hauptangeklagten soll angeblich ein Referent der ÖH-Klagenfurt sein.

Linksextreme Seite mit Postadresse der Grünen

Die linksextreme Gruppe „AK gegen den Kärntner Konsens“ macht ebenfalls von sich sprechen. Bei deren Pressesprecherin, die unter dem Pseudonym „Josefine Broz“ (abgeleitet vom jugoslawischen Ex-Diktator Josip Broz Tito) schreibt, könnte es sich nämlich um Janine Wulz handeln. Jene Wulz, welche die „NO WKR Demos" maßgeblich orchestrierte und das ÖH-„Cafe Rosa“ in Wien samt einer halben Million Euro in den Sand setzte. Die linksextreme Seite u-berg.at, welche ebenfalls immer wieder gegen das Ulrichsberg-Treffen hetzt, ist jedenfalls auf die ominöse Person Josefine Broz angemeldet. Als Postadresse scheint unter dem Titel "c/o plattform GAJ" (grüne und alternative Jugend?) jene des Landesbüros der Grünen Wien in Wien-Neubau auf. Jedoch fälschlicherweise mit dem falschen Bezirk (1090 statt 1070 Wien) angegeben. Soll also mit falschen Namen und Adressen eine Verwicklung der Grünen verschleiert werden? Auf Anfrage von unzensuriert.at erhiehlten wir sowohl von den Seitenbetreibern als auch von der Grünen Jugend keine Antwort.

Die Grünen selbst verteidigen das linksextreme Agieren in Kärnten immer wieder. So etwa der grüne Abgeordnete Karl Öllinger, welcher fälschlicherweise behauptete, einzelne Gedenktafeln am Ulrichsberg seien illegal und dadurch die Anschläge auf die Gedenkstätte rechtfertigen wollte. Dabei hat der Verfassungsschutz jede Tafel einzeln geprüft und ihnen die Unbedenklichkeit beschieden.

Mordversuch an FPÖ-Politiker?

Besonders brisant ist auch der Fall eines Anschlags auf den ehemaligen FPÖ-Politiker Ewald Mödritscher im Februar. Bei dessen Auto wurden die Radmuttern auf allen vier Reifen absichtlich gelockert. Ein politischer Hintergrund ist nicht auszuschließen. Wie unzensuriert.at erfuhr, hat einer der nun angeklagten Linksextremisten Verwandte in der Heimatgemeinde von Mödritscher. Eine Verbindung erscheint also als durchaus realistisch.

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