Abschiebung gestoppt, weil Terrorverdächtiger über Anwälte Asylantrag durchsetzte

Eigentlich sollte ein terrorverdächtiger Tunesier aus Deutschland abgeschoben werden. Er soll unter anderem für den Anschlag auf das Bardo-Museum in Tunis verantwortlich sein und konnte sich trotzdem die längste Zeit frei in Europa bewegen. Und wird es vielleicht auch in Zukunft weiterhin können, denn seine Maschine wurde letzter Minute mitten auf dem Rollfeld gestoppt.

Terrorverdächtiger stellt Asylantrag

Kurz vor dem Start des Abschiebefluges stellte der 36-jährige illegale Einwanderer nämlich einen Antrag auf Asyl, wie der Hessische Rundfunkt berichtet. Die Maschine, die bereits auf dem Rollfeld war, nahm sogar Rücksicht auf den Sinneswandel des Nordafrikaners und ließ die Polizei den Mann wieder aus dem Flugzeug holen.

Wer bezahlt illegalem Einwanderer Anwälte?

Über seine Anwälte stellte der Terrorverdächtige nämlich einen Eilantrage vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht und entkam so einer Abschiebung in sein Heimatland. Fraglich ist, wie sich ein terrorverdächtiger, illegaler Einwanderer gleich mehrere Anwälte leisten kann.

Verbindung zu Terroranschlag mit 21 Toten

Bei einer Großrazzia im Februar war der Mann ursprünglich festgenommen worden und steht unter Verdacht, ein Netzwerk für einen Anschlag aufgebaut zu haben. Ähnlich wie bei dem Anschlag auf das Bardo-Museum, bei dem 21 Touristen ums Leben kamen, sollte auch nun wieder der Islamische Staat (IS) im Hintergrund stehen.

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