Am Münchner Oktoberfest wird gegendertes Bier wohl nicht gut ankommen. Wer bestellt schon eine Löwenbräuerin oder eine Pschorrin zum Frühschoppen?

Foto: Bild: gustavo.kunst / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
„Die Bier“: Brauerei will Gerstensaft gendern und damit ein Zeichen gegen Sexismus setzen

Frauen boxen, Frauen spielen Fußball, und Frauen lieben andere Frauen. Und jetzt auch noch das: Eine Brauerei in Berlin greift die letzte echte Männerbastion an, die bisher von der Gender-Hysterie verschont geblieben ist: das Bier. Oder in Zukunft "die" Bier. Die Kölscherin, die Gösserin oder die Heinekenerin.

"Zeichen gegen Sexismus"

Spaß beiseite: Wie Der Tagesspiegel am Freitag berichtete, soll in Berlin ein Bier mit femininem Namen auf den Markt kommen – und zwar die "Quartiermeister.in". Bier sei schließlich nicht nur männlich, man habe es satt, dass Bier für Frauen immer mit süßen Mixgetränken gleichgesetzt werde. Die Marketingmanagerin der "Quartiermeister.in", Lisa Wiedemuth, kommt im Tagesspiegel zu Wort und kündigt an, mit der Gendermarke auch ein Zeichen gegen Sexismus setzen zu wollen:

Während Männer auf Schiffen durch das Meer segeln, prickelt es bei Frauen im Bauchnabel.

Hoffentlich nur ein Marketing-Gag

Na prost, werden sich manche denken, die sich des letzten männlichen Symbols beraubt fühlen. Abwarten. Vielleicht ist es ja auch nur ein Marketing-Gag der Brauerei und es wird nicht so schlimm, wie es sich momentan anhört.

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