Weil er sich für die Sorgen der Pegida-Demonstranten verständlich zeigte, wurde Professor Werner Patzelt nun Opfer eines Brandanschlages.

Bild: CC BY-SA 2.0/ Flickr: blu-news.org
Linksextremisten am Werk? Auto von Pegida-Forscher und Politikwissenschaftler Werner Patzelt angezündet

Werner Patzelt ist ein in Deutschland renommierter Politikwissenschaftler und Extremismusforscher, der aktuell in Dresden unterrichtet. Da sich Patzelt in der Vergangenheit auch mit der deutschen Bürgerbewegung "Pegida" auseinandergesetzt hat und einen sachlichen Diskurs gegenüber deren Anhängern einforderte, geriet er ins Visier von Linksextremisten.

Politisches Motiv wahrscheinlich

Nun eskalierte die ideologische Gewalt gegen den Professor, da in der Nacht zum Dienstag bisher unbekannte Täter sein Auto in Dresden anzündeten, wie auch Info-Direkt berichtet. Der Wagen erlitt einen Totalschaden, die Polizei sucht derzeit nach Zeugen der Tat. Das Auto stand übrigens in der Nähe von Patzelts Wohnhaus.

Das Operative Abwehrzentrum (OAZ), das für extremistische Straftaten zuständig ist, erklärte mittlerweile, ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden.

Politikwissenschaftler im Visier der Antifa

Autos von politisch unliebsamen Gegnern anzuzünden – und damit auch das Leben von Menschen zu riskieren – ist in Deutschland bereits trauriger Alltag. So traf es in der jüngeren Vergangenheit das Auto von AfD-Chefin Frauke Petry und auch jenes des Göttinger Vorsitzenden der Jungen Alternative.

Das jetzige Opfer Werner Patzelt sah sich bereits an der Universität Angriffen von Studenten und anderen Mitarbeitern ausgesetzt, weil er es wagte die Sorgen der Pegida-Demonstranten ernst zu nehmen. Die linksradikale Antifa verkündete damals, sie werde sich den Professor "merken". Die Rechnung für seinen Mut dürfte er jetzt erhalten haben.

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