Mit diesem von der Polizei Bonn veröffentlichten Phantombild hofft man nun auf einen Fahndungserfolg.

Bild: Phantombild / LKA NRW 2017-083
Dem „Camper-Vergewaltiger“ auf der Spur – DNA wurde sichergestellt

Das entsetzliche Verbrechen, das vergangenen Sonntag ganz Deutschland erschütterte, könnte möglicherweise nun doch aufgeklärt werden. Nachdem die Polizei Bonn vorerst, trotz Hubschraubereinsatzes und Personenhunde-Staffel keinen Fahndungserfolg verbuchen konnte, wurde nun die DNA des verdächtigen „Siegaue – Vergewaltigers“  sichergestellt, wie auch focus.de berichtet.

DNA und Fahndungsfoto sollen zur Ergreifung des Täters führen

Von der Polizei Bonn wurde in einer Pressemitteilung verlautbart, dass im vorliegendem Fall eine Ermittlungsgruppe eingerichtet wurde. Durch Spezialisten des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen konnte ein Phantombild des Täters erstellt werden. Zu den bereits gestern veröffentlichten Erkennungsmerkmalen, unzensuriert.de hatte berichtet, konnte auf Grund sehr präziser Opferangaben ein detailgetreues Phantombild erstellt werden.

Bislang rund 60 Hinweise eingegangen

Bis Dienstagmittag sollen bei der Exekutive unter 60 rund 20 verwertbare Hinweise eingegangen sein. Zu einer Festnahme konnte es bislang jedoch nicht kommen, erklärte ein Sprecher der Polizei. Nach neuesten Erkenntnissen wird von Seiten der Polizei nicht mehr ausgeschlossen, dass es sich um einen Wiederholungstäter handeln könnte, wie auch n-tv.de zu berichten weiß.

Den verwertbaren Hinweisen sowie der sichergestellten DNA-„Spur“ werde jedoch mit Hochdruck nachgegangen. Vorliegende Ermittlungen ergaben bislang, dass es Anhaltspunkte für Beobachtungen des Verdächtigen in den Bereichen Beueler Rheinufer – Nordbrücke – Siegaue gegeben habe.

Polizei erklärt, Freund des Opfers habe richtig gehandelt

Von Seiten der Exekutive wurde die Handlungsweise des Freundes des Opfers als richtig dargestellt, zumal der Täter während der Tatbegehung gedroht hatte das Vergewaltigungsopfer zu töten. Die Tat sei sehr schnell von extremer Bedrohung in ein Sexualdelikt umgeschlagen, so Polizeisprecher Robert Scholten. Sowohl das Opfer als auch deren Freund befinden sich in seelsorgerischer Betreuung.

Nach der Veröffentlichung des Phantombildes des mutmaßlichen Täters ersucht die Polizei Bonn, dass mögliche Zeugen, die Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort des auf dem gezeigten Phantombild dargestellten Tatverdächtigen machen können, sich unter der Rufnummer 0228 – 150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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