Steuergeld für Österreich-Vernaderer: "Soko Donau" mit fast drei Millionen gefördert

Die ORF-Serie "Soko Donau", hier die Darsteller Dietrich Siegl und Stefan Jürgens, darf sich über eine fast drei Millionen Euro hohe Filmförderung freuen. Foto: Von Manfred Werner (Tsui) - Eigenes Werk / Wikimedia CC BY-SA 3.0
Die ORF-Serie "Soko Donau", hier die Darsteller Dietrich Siegl und Stefan Jürgens, darf sich über eine fast drei Millionen Euro hohe Filmförderung freuen.
Foto: Von Manfred Werner (Tsui) - Eigenes Werk / Wikimedia CC BY-SA 3.0
5. April 2017 - 13:00

Sollte Gregor Seberg - neben Lilian Klebow, Stefan Jürgens und Dietrich Siegl einer der Hauptdarsteller in der Fernsehserie "Soko Donau" - wie schon einmal in einer Talkshow das derzeitige politische System und die Elite verteidigen und die FPÖ als "die Unsäglichen" brandmarken, darf man sich nicht mehr wundern: Der Soko-Bulle und FPÖ-Beschimpfer - auch die Wiener Stadträtin Ursula Stenzel bezeichnete er nach ihrem Wechsel zur FPÖ als "Hure" - ist als Schauspieler einer der Profiteure des Establishments, wie jetzt die Förderentscheidungen des Fernsehfonds Austria zeigen.

Mehr als 8,5 Millionen Euro für Filmprojekte

Auf der Liste der "Positiven Förderentscheidungen vom 16.03.2017" finden sich etwa die fünfte Staffel von André Hellers "Menschenkinder" mit 47.800 Euro Subvention oder die zweite Staffel der "Baumeister der Republik" mit 234.130 Euro. Insgesamt erhalten verschiedene Filmprojekte 8,681.272 Euro. Aber eine Serie ragt mit einer Fördersumme von sage und schreibe 2,854.318 Euro heraus: Die 13. Staffel von Soko Donau bzw. Soko Wien, wie die Sendung im deutschen Fernsehen heißt.

Suche nach dem grauslichsten Österreicher

Die Steuerzahler blechen für die ORF-GIS-Gebühr, die mit Mai um saftige 6,5 Prozent erhöht wird und die zum Teil in den Fernsehfonds fließt, um "Soko Donau" sehen zu können und um sich dann Sendungen wie "Die verlorenen Kinder" anzusehen. In dieser "Soko Donau"-Folge suchte man quasi nach dem liebsten Flüchtling und den grauslichsten Österreichern, die mit der Holzhammermethode allesamt als Rassisten dargestellt wurden.

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