Asyl-Lobbyist verplappert sich: Ja, wir treiben die Regierung vor uns her!

Der Obmann von "Asyl in Not" verriet die Strategie seiner Organisation live auf Servus-TV. Foto: Haeferl / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Der Obmann von "Asyl in Not" verriet die Strategie seiner Organisation live auf Servus-TV.
Foto: Haeferl / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
8. April 2017 - 11:08

Machen NGOs mit dem Flüchtlingsthema gute Geschäfte und unterstützen sie obendrein noch das Schlepperwesen im Mittelmeer? Zwei Milliarden Euro kosten die Flüchtlinge den Staat pro Jahr, also rund 11.000 Euro pro Flüchtling. Davon allerdings bekommen Asylsuchende rund 600 Euro Taschengeld pro Jahr, der Rest verteilt sich großteils auf die Betreuungsorganisationen.

Mutig! Servus-TV thematisiert "Asylindustrie"

Wer sind also die Profiteure dieses großzügigen Systems? Diese Frage stellte Servus-TV am Donnerstag in seiner Diskussionssendung "Talk im Hangar-7" zum Thema "Vorwurf Asylindustrie: Wer profitiert von Flüchtlingen?"

Dabei sorgte einer der umstrittensten Einwanderungs-Aktivisten Österreichs für einen neuerlichen Skandal. Michael Genner, Obmann der Organisation "Asyl in Not" hatte sich am 1. Jänner 2007 öffentlich über den überraschenden Tod der damaligen Innenministerin Liese Prokop in der Silvesternacht gefreut. "Die gute Meldung zum Jahresbeginn: Liese Prokop, Bundesministerin für Folter und Deportation, ist tot." - Dieser schäbige Satz brachte ihm eine Klage von Witwer Gunnar Prokop und eine Verurteilung wegen übler Nachrede ein.

Diesmal stellte Genner seinen Zynismus erneut zur Schau, indem er zu der 2015 gestarteten illegalen Massenzuwanderung nach Österreich, unter deren Folgen die Bürger massiv zu leiden haben, ganz ungeniert und geradezu begeistert bekannte: "Die NGOs und die Zivilgesellschaft haben Politik gemacht im Jahr 2015. [...] Ja, wir NGOs, wir Zivilgesellschaft versuchen, auch die Regierung vor uns herzutreiben." 

Regierung trieb Zuwanderer durch "Türl mit Seitenteilen"

Mit der rot-schwarzen Komödiantentruppe, die sich damals um "technische Sperren" und "Türln mit Seitenteilen" stritt, war dieses Vorhaben nicht allzu schwer umzusetzen. Genners Auftritt bei Servus-TV war ein 60-minütiger Beweis dafür, dass die Asylindustrie in Österreich einen der profitabelsten Standorte der Welt gefunden hat.

Unzensuriert-TV hat bereits im Oktober 2015 über die Geschäfte der Asylindustrie berichtet, die seither bestens laufen:

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