Ob die Grünen mit roter Unterstützung aus ihrer Krise finden? Auflösung bei „Im Zentrum“, Sonntag, 9. April, 22 Uhr, ORF2

Foto: Bild: FPÖ / Facebook
Scheidung der Grünen ist dem ORF wichtiger als IS-Terror in Europa und US-Bomben auf Syrien

Der ORF arbeitet konsequent am Qualitäts- und Objektivitätsverlust. Wenn es in der "Im Zentrum"-Sendung um Flüchtlinge geht, kommt kein Freiheitlicher zu Wort, ein FPÖ-Politiker wurde dazu nicht einmal eingeladen. Und diesen Sonntag? Da lässt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei einer "grünen Therapiesitzung" Claudia Reiterer als Gesprächstherapeutin fungieren – es geht um die Beziehungskrise bei den Grünen.

Lockl-Ehefrau moderiert Chaos bei den Grünen

Allerdings stellt sich da die Frage? Bewegt die Welt kein anderes Thema? Rundherum herrscht Terrorgefahr, zuletzt in Stockholm der gemeine Anschlag auf schuldlose Menschen mit dem Lkw, das Unsicherheitsgefühl erreicht einen neuen Höhepunkt, Europa weiß immer noch nicht, wie es wirkungsvoll gegen die zügellose Zuwanderung vorgehen soll, und auf Syrien fliegen US-Bomben.

Aber der ORF hat andere Sorgen: Die Scheidung der Jungen Grünen von der Mutterpartei. Und ausgerechnet Claudia Reiterer, die in einer Lebensbeziehung zu Lothar Lockl steht, der als potenzieller Nachfolger von Eva Glawischnig bei den Grünen gehandelt wird, darf bei diesem Schauspiel Schiedsrichter spielen.

Als Spaßfaktor lädt ORF "Berufskasperl" ein

"Claudia Reiterer erfüllt somit alle Kritierien der Objektivität und Äquidistanz", kommentiert FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl das Denkmuster des ORF ironisch. Und damit der Spaßfaktor nicht zu kurz komme, so Kickl in einer Aussendung, habe der ORF auch den universalinformierten Berufskasperl Rudolf Fußi geladen, der als Wanderer durch die parteipolitischen Welten seinen Senf immer und überall absondern könne. Und Kickl weiter:

Wenn man sich also diese Programmgestaltung und die Einladungspolitik des ORF vor Augen hält, dann verwundert es in der Tat nicht, dass die Psychotherapie in Wien erfunden worden ist.

Flaggschiff des ORF verliert Zuseher

Nicht zuletzt auch auf Grund der völlig unverhohlenen Regierungshofberichterstattung verliere der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit Jahren an Reichweite und spielt gerade im Bereich der Information nur noch bei älteren Zusehern eine Rolle. Das Flaggschiff des ORF, der tägliche Informationsblock, weise mittlerweile ein Durchschnittsalter der Zuseher von weit über 60 Jahren auf. Parallel zum laufenden Abgang an Zusehern, verliert der ORF an Glaubwürdigkeit und Qualität, so der FPÖ-Generalsekretär.

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