Trump will 4.000 Somalier abschieben - Integration des muslimischen Clan-Volks auch in Europa praktisch unmöglich

Somalia ist eines der Hauptherkunfsländer unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, hier unterwegs in Wien-Meidling. Foto: unzensuriert
Somalia ist eines der Hauptherkunfsländer unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, hier unterwegs in Wien-Meidling.
Foto: unzensuriert
15. April 2017 - 16:30

Die Einwanderungspolitik in den USA hat sich seit Beginn der Präsidentschaft von Donald Trump stark verändert. Sichtbar wird das zum Beispiel im Umgang mit Einwanderern aus Somalia. Während der letzten zwei Jahre in Obamas Amtszeit wurden 170 somalische Migranten abgeschoben, wohingegen Trump eine Abschiebung durch die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (immigration and customs enforcement agency) von schätzungsweise 4.000 somalischen Flüchtlingen plant. Dies betrifft straffällig gewordene Asylanten sowie Zuwanderer, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wurde. 300 Somalier sollen bereits in den kommenden Monaten ausgewiesen werden.

Islamische Extremisten kämpfen für IS und al-Shabaab

Trump machte die Somalier während seines Wahlkampfes in dem besonders betroffenen Bundesstaat Minnesota zum Thema. Viele der illegal eingereisten Migranten gehören der Terrororganisation IS an und verbreiten ihre extremistischen Ansichten im gesamten Land. Manche sind sogar von Amerika aus für den IS oder die somalische Terrormiliz al-Shabaab in den Krieg gezogen. Und im September 2016 erstach ein 20-jähriger Mann mit Somali-Wurzeln acht Menschen, ehe er von der Polizei erschossen wurde.

Abschiebung somalischer Flüchtlinge auch in anderen Ländern geplant

Doch nicht nur die USA wollen zahlreiche Somalier loswerden, auch andere Staaten leiden unter den Einwanderern aus dem Bürgerkriegsland in Ostafrika. Das Nachbarland Kenia etwa arbeitet schon seit 2016 daran, über eine halbe Million Asylanten aus Somalia in ihre Heimat zurückzuschicken. Die Befürchtung einer Anschlagsgefahr bestätigt sich auch hier immer wieder, indem islamistische Terrororganisationen wie IS und al-Shabaab neue Kämpfer aus den somalischen Zuwanderern rekrutieren und Anschläge in Kenia verüben.

Dänemark hält große Teile Somalias für sicher

Europa hingegen steht der überdurchschnittlich gefährlichen Einwanderergruppe ohnmächtig gegenüber. Einzig Dänemark will aktuell 800 Somalier einer erneuten Überprüfung unterziehen, da ein großflächiger Teil Somalias wieder sicher sei – ein Umstand, der in anderen EU-Staaten bislang keine Berücksichtigung findet.

Allerdings sind – siehe die letzten schweren Terrorakte in Stockholm und Berlin – Abschiebungen von Asylschwindlern in Europa generell eher die Ausnahme als die Regel. Ein besonders krasser Fall ereignete sich 2013 in Schweden, als ein Somalier eine Schwedin gewaltsam bis zum Tod und sogar mehrere Minuten darüber hinaus vergewaltigte. Bereits einige Monate davor beging er einen sexuellen Übergriff an einer anderen Frau. Der seit 2007 in Schweden lebende Flüchtling wurde bis zu dem Tötungsdelikt von der Justiz trotz zahlreicher Straftaten milde behandelt und eine Ausweisung jedesmal abgelehnt. Die kolportierte Begründung des Staatsanwalts dafür lautete, der Somalier könne auch in seinem Heimatland wieder kriminell werden, damit sei das Problem nur auf ein anderes Land übergegangen.

Somalische Clans in Europa verhindern Integration

Die somalische Kultur ist, neben der islamischen, durch eine strenge Clan-Orientierung geprägt. Jeder Clan hat seinen Ursprung in einem gemeinsamen Vorfahren. Viele dieser Gruppen sind untereinander zerstritten, woraus auch der Bürgerkrieg in Somalia entstanden ist. Diese Problematik besteht in Europa weiter, weil diese Clanbildung beibehalten wird. Ein Kontakt zu anderen Sippen oder zu Einheimischen ist vielen Somalis verboten, auch ist ihnen nicht gestattet, Bereiche anderer Clans zu betreten, und eine Heirat ist nur im eigenen Clan möglich. In England ist der Konflikt sogar noch erheblicher, denn alle Clans würden sich sogar gegenseitig bekämpfen, wenn sie könnten.

Integration praktisch nicht möglich

Durch die clangebundene und islamische Kultur haben die Somalis ihre Lebensweise mit nach Europa gebracht. Eine Integration im Land ist sehr schwierig bis unmöglich, da sie sich von unserer Identität grundsätzlich unterscheidet. Ein Umstand, den auch das Somalische Komitee in Deutschland unumwunden zugibt:

Die kulturelle Verschiedenheit ist das größte Problem, an der die Somalis am meisten leiden. Die bekanntesten kulturellen Verschiedenheiten sind  zum Beispiel die Verhältnisse zwischen Mann und Frau, Sprache, Religion, Esskultur, Kleidung vor allem bei den somalischen Frauen.

Die kulturelle Verschiedenheit verursachte, dass die somalischen Schulkinder in zwei verschiedenen Kulturen leben müssen. Eine Kultur verwendet man, während man zu Hause ist, die andere Kultur ist der Schule und der Gesellschaft vorbehalten.

Die Somalier wollen ihre Kultur keinesfalls aufgeben, darum bilden sie in Europa ihre eigene Subkultur, die eine Eingliederung in die europäische Lebensgemeinschaft zusätzlich zu unterbinden versucht.

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