Erdogan-Fans sind eine Gefahr für Europa

April 2015: Türken gehen in Wien auf die Straße, um - ganz im Sinne ihres Präsidenten Erdogan - gegen die von ihren Vorfahren beinahe augerottete Minderheit der christlichen Armenier zu hetzen. Foto: Andreas Ruttinger (NFZ)
April 2015: Türken gehen in Wien auf die Straße, um - ganz im Sinne ihres Präsidenten Erdogan - gegen die von ihren Vorfahren beinahe augerottete Minderheit der christlichen Armenier zu hetzen.
Foto: Andreas Ruttinger (NFZ)
17. April 2017 - 11:03

63 Prozent der Türken in Deutschland, gar 73,5 Prozent der Osmanen in Österreich haben für die Verfassungsreform votiert, 71 Prozent in den Niederlanden und satte 75 Prozent in Belgien. Wenn die Türkei nach dem knappen Ja ein gespaltenes Land sein sollte, die Türken hierzulande sind einig. Denn rechnet man die Kurden und andere ethnische oder religiöse Minderheiten weg, dann ist wohl so gut wie jeder moslemische Türke, der sich in Deutschland und Österreich an der Abstimmung beteiligt, seinem Präsidenten bedingungslos gefolgt.

Kommentar von Unzensurix

Das bedeutet in weiterer Folge: Diese Menschen sind mit Sicherheit bereit, auch andere „Befehle“ Erdogans bedingungslos umzusetzen. Beispielsweise fünf und mehr Kinder pro Frau zu gebären. „Was sie auch tun, es ist vergeblich. Die Zukunft Europas werden unsere fünf Millionen Brüder formen, die sich aus der Türkei dort angesiedelt haben“, richtete Erdogan den Europäern am Vorabend der Abstimmung aus.

Erdogan hat Recht: Europa wird türkisch

„Erdogan dreht völlig durch“, titelte darauf Österreichs größte Tageszeitung. Im Gegenteil: Der Mann schätzt sowohl Europa als auch seine Landsleute hier völlig richtig ein. Denn die nach wie vor tonangebenden Linken bemitleiden zwar jetzt jene Türken, die nicht für das Präsidialsystem samt Todesstrafe gestimmt haben, aber ihre eigenen Bürger, die unter dem immer stärker übersteigerten Selbstbewusstsein der Türken hier leiden, interessieren sie nicht. Immer noch verschließen die Regierenden die Augen vor der Gefahr für Europas Kultur, Werte und letztlich Völker, die von Erdogans ergebenem Türkenheer ausgeht.

Jetzt sind Taten gefragt

Ein klar ausgesprochenes Ende der EU-Beitrittsverhandlungen täte jetzt not, genauso die Aufhebung sämtlicher Besserstellungen türkischer Bürger gegenüber sonstigen Drittstaatsangehörigen. Und die Rückführung krimineller, arbeitsloser und integrationsverweigerner Türken.

Das Signal muss jetzt lauten: Ihr könnt Erdogan ruhig lieben, aber dann lebt auch unter ihm und nicht im deutschen oder österreichischen Sozialstaat.

Türken in „Einwanderungsländern“ mehrheitlich gegen Erdogan

Noch ein Nachsatz zu den eingangs erwähnten Prozentsätzen von Verfassungsreform-Befürwortern. In den USA haben nur rund 15 Prozent der Türken im Sinne Erdogans votiert. Auch in der Schweiz waren es bescheidene 38 Prozent, Das ist der Unterschied, wenn man sich die Einwanderer nach Qualifikation aussucht und nicht einfach alle nimmt, die kommen wollen.

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