Das französische Establishment zieht alle Register, um Marine Le Pen zu verhindern.

Foto: Bild: Marine 2017
Betrug ohne Konsequenzen: Le-Pen-feindliche Auslandsfranzosen können bei Präsidentenwahl zwei Stimmen abgeben

Ein Skandal rund um den Versand von Briefwahlkarten ist nun in Frankreich aufgeflogen. So sollen über eine halbe Million Auslandsfranzosen für den ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl am 23. April doppelte Wahlkarten erhalten haben. Dafür verantwortlich ist angeblich ein Computerfehler, doch die französische Regierung will den Vorfall erst nach der Wahl untersuchen.

Auslandsfranzosen gegen Le Pen

Der sich abzeichnende Betrug bei der Wahl dürfte vor allem Front-National-Kandidatin Marine Le Pen schaden. Denn die meisten Auslandsfranzosen gelten als EU-Sympathisanten und erklärte Le-Pen-Gegner. Erst im Februar besuchte der sozialistisch angehauchte Kandidat und Gegner Le Pens, Emmanuel Macron, die 300.000 Auslandsfranzosen in London, bei denen er stark die Werbetrommel für seine Wahl rührte.

Linker Sieg dank Manipulation?

Auch die von den Medien herbeigeschriebene "Aufholjagd" des linksradikalen Kandidaten und Kommunisten Jean-Luc Melenchon darf angesichts des Wahlkartenbetruges nicht verwundern. Denn er könnte neben Macron der zweite Profiteur der halben Million Stimmen, die verdoppelt werden könnten, werden. Die doppelte Wahl ist in Frankreich zwar ein Verbrechen, auf das bis zu zwei Jahre Gefängnis steht, doch die Polizei kann Täter nur ausforschen, wenn sie eine individuelle Kontrolle über jeden einzelnen durch ihre Computer-Systeme durchführt. Daher ist die Gefahr einer tatsächlichen Strafverfolgung äußerst gering.

Derzeit liegen Le Pen und Macron jeweils Kopf-an-Kopf bei circa 23 Prozent der Stimmen, Melenchon werden laut Umfragen 18 bis 20 Prozent eingeräumt.

Facebook sperrt Le Pen-Anhänger

Auch auf sozialen Netzwerken wie Facebook wird der erbitterte Kampf gegen Le Pen und deren Anhängerschaft ausgeweitet. In den letzten Wochen wurden über 30.000 französische Pro-Le Pen Accounts gesperrt, da sie entweder "Fake News" verbreitet hätten oder "nicht real" gewesen seien, wie Info-Direkt berichtet.

Kurz vor dem ersten Wahlgang wird anscheinend alles unternommen, um einen bevorstehenden Sieg der Patriotin doch noch zu verhindern. 

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