Kurz vor der Wahl: Terroranschlag in Paris, Polizist tot

Die berühmten Champs-Élysées in Paris waren Ort eines Terrorangriffs. Ein Täter ist noch flüchtig. Foto: Bevalde / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Die berühmten Champs-Élysées in Paris waren Ort eines Terrorangriffs. Ein Täter ist noch flüchtig.
Foto: Bevalde / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
20. April 2017 - 22:25

Erneut ist es in Frankreich zu einem Terroranschlag gekommen, trotz Ausnahmezustand und erhöhter Polizeipräsenz. Auf dem hochfrequentierten Champs-Élysées schossen mindestens zwei Täter aus einem Auto auf Polizisten. Ein Beamter wurde dabei getötet.

Täter schoss mit Maschinengewehr

Augezeugen berichteten, dass einer der Täter mit einer Kalaschnikow hinter einem Kleinbus auf einen Polizisten schoss, der gerade den Eingang zur Franklin D. Roosevelt U-Bahnstation bewachte. Ein zweiter Polizist wurde ebenfalls getroffen und lebensgefährlich verletzt. Auch einer der Täter wurde getötet, ein mutmaßlicher Angreifer ist unbestätigten Meldungen zufolge immer noch auf der Flucht. Bei ihm soll es sich um den "Belgier" Youssouf El Osri handeln.

Über den Champs-Élysées kreiste kurz nach dem Anschlag ein Polizeihubschrauber. Die Menschen in der Umgebung wurden aufgefordert in den Häusern zu bleiben und die Straßen zu verlassen. 

IS reklamiert Anschlag für sich

Auch bei dem getöteten Angreifer soll es sich um einen belgischen Staatsbürger handeln. Zumindest hat der Islamische Staat (IS) in einer Aussendung den Anschlag für sich reklamiert und den Namen des Islamisten genannt. 

Terrorist wieder einmal bekannt?

Der französische Präsident Francois Hollande bestätigte mittlerweile den Verdacht eines Terroranschlages. Zudem soll einer der Täter bereits amtsbekannt gewesen sein. Seine Wohnung wurde von der Polizei kurz nach dem Attentat observiert.

Der mutmaßliche Anschlag hat sicher auch Auswirkungen auf den im Endspurt befindlichen Wahlkampf. Am Sonntag wählen die Franzosen ihr neues Staatsoberhaupt. .

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Kommentare

3
1

werden nicht müde den Attentäter von Paris, Karim Cheurfi, als "Franzosen" zu bezeichnen.
Dazu folgendes Sprichwort:
"Aus einer Ratte wird nie und nimmer ein Pferd, auch dann nicht, wenn sie im Pferdestall geboren wurde."
Die Grande Nation hätte morgen die Chance auf "mehr und echtes Frankreich".
Wird die Grande Nation die Chance nutzen?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

2
0

liebe Andrea Hofer, Epikur, der lebensfrohe griechische Philosoph hat gesagt: "Hoffnung ist eine Fehlleistung des Verstandes"; sie stirbt deshalb nicht zuletzt, weil sie ja nur eine Einbildung ist." Hoffnung ist wie Jagdhunde, auf der falschen Fährte!

Ceterum censeo Carthaginem esse delendam. (Cato).

2
1

Teil der Strategie des Daesh (IS) ist erklärtermassen, dass er jeden, der sich irgendwie dazu berufen fühlen mag, dazu aufruft, in seinem Namen Anschläge im Westen zu verüben.
Ein direkter Kontakt zwischen dem Täter und der eigentlichen Organisation ist dabei gar nicht nötig, damit der Täter vom Daesh als Teil ihrer Bewegung anerkannt wird.
Daher wird es kein typisches Tatmuster des Daesh geben, das es erlauben würde, die Zugehörigkeit eines Anschlags zum Daesh zweifelsfrei auszuschliessen. Denn jeder selbstberufene, autonom handelnde Attentäter kann genau so vorgehen, wie er es für richtig hält. Wenn ein solcher Täter also meint, in einem Schreiben politische Forderungen stellen zu wollen, dann wird ihn niemand davon abhalten.

Bild des Benutzers wakeup
Bild des Benutzers wakeup
22
7

Wie viele "Einzelfälle" von "Geisteskranken" braucht es denn noch??
.

-------------------------------------------
IGGiÖ, islamistisches hetzerisches Schulbuch (siehe S.12,25,27,38,87,105,140,211,247,249):
https://de.scribd.com/document/4447099/Erlaubtes-und-Verbotenes-im-Islam...

29
7

als Le Pen zu wählen. Was für Idioten überall in der EU.

30
15

aufwachen und die Linken wählen, ich könnte eine Wette abschließen, denn dort wird sich nichts ändern, bis alles brennt, Kultur kann man nicht nur predigen, sondern man muß es leben lernen und begreifen....
Bei allen Kriegen sind sie gut herausgekommen, ob diesmal das klappt mit den Willkommenen, mal abwarten, wie die Libertat und Freiheit funktioniert....

33
15

Tut mir leid ich kann diese Figuren nur
RATTEN
nennen!
und was sollte man mit Ratten machen?
Richtig und zwar rechtzeitig, bevor sie wieder Unheil anrichten

31
14
34
12

immerhin haben die franzosen es schon einmal richtig gemacht...sie haben den lieben ludwig guillotiniert....
wir in österreich sollten es auch mal richtig machen...wär an der zeit

33
16

die franzosen werden auf alle fälle das richtige wählen...DENN : JEDES VOLK BEKOMMT,WAS ES VERDIENT...und wenn das volk zu blöd ist,das richtige zu wählen...tja dann..........................

Seiten