Bayerns Grenzkontrollen wegen Asylantenstrom bleiben bis Ende des Jahres

Bayerns Grenzen kontrolliert bleiben, solange die EU-Außengrenzen für alle offenstehen. Foto: High Contrast / Wikimedia (CC BY 3.0 DE)
Bayerns Grenzen kontrolliert bleiben, solange die EU-Außengrenzen für alle offenstehen.
Foto: High Contrast / Wikimedia (CC BY 3.0 DE)
23. April 2017 - 12:34

Die Grenzen zwischen Bayern und Österreich bleiben mindestens bis zum Ende des Jahres 2017 kontrolliert. Diese Aussage traf der bayrische  CSU-Innenminister Joachim Hermann gegenüber Medien.

Ohne Außengrenzschutz kein Ende der Kontrollen

Ein Ende einer Grenzkontrollen im bayrischen Grenzraum würde nur dann in Erwägung gezogen, wenn es einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen gäbe, so der CSU-Minister. Würde man nun den Grenzschutz zurücknehmen, wäre dies für Schlepper und Asylwerber ein falsches Signal. CSU-Politiker Hermann dazu gegenüber dem Bayrischen Rundfunk:

Die Kontrollen werden mindestens bis Jahresende weitergeführt. Würden wir sie beenden, wäre das ein Signal an die ganze Welt: Deutschland ist wieder offen. Das wollen die Menschen in unserem Land nicht.

Seit Anfang Jänner 4.500 Illegale an der Grenze aufgegriffen

Laut Innenminister Hermann seien allein seit Anfang Jänner 2017 nicht weniger als 4.500 Illegale im bayerischen Grenzgebiet aufgegriffen worden. Im August und September 2015 waren hunderttausende Migranten über die Balkanroute und über Österreich einfach illegal nach Bayern eingereist. Diese Asylwerberflut aus dem arabischen, asiatischen und afrikanischen Raum hat die Sicherheitssituation in Deutschland zunehmend destabilisiert, da sich  auch zahlreiche IS-Sympathisaten und andere radikale Islamisten unter den Asylanten befinden. 

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
Loading...
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.