Der Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland, Josef Schuster, will den Antisemitismus muslimischer Einwanderer bekämpfen. Er rät zu Kursen, bei denen auch der Besuch einer KZ-Gedenkstätte (im Bild das Eingangstor des KZ Auschwitz) vorgesehen ist.

Foto: Bild: Beide Wikipedia: Dnalor 01 / CC BY-SA 3.0 at, Freud CC BY 3.0
Kampf gegen importierten Antisemitismus: Flüchtlinge sollen KZ-Gedenkstätte besuchen

Die Folgen der Flüchtlingswelle bekommen nun auch Juden zu spüren. Die muslimischen Flüchtlinge würden ihren Antisemitismus nach Deutschland mitbringen, wird aktuell gewarnt. Der Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland, Josef Schuster, will dem nun entgegenwirken.

„Viele kommen aus Staaten, wo Judenhass zur Staatsräson gehört“, kritisiert er. Der Welt am Sonntag ist zu entnehmen, dass Schuster nicht nur Integrationskurse fordert. Flüchtlinge sollen außerdem im Zuge dieser Kurse entweder ein jüdisches Museum oder eine KZ-Gedenkstätte besuchen.

Integration dauert über zwei Generationen

Zeitlich begrenzte Integrationskurse könnten aber auch keine Wunder bewirken. Bei der Integration der Flüchtlinge habe die Bundesregierung "viel und Gutes" geleistet, fuhr Schuster fort. "Wer aber glaubt, die Integration könne innerhalb von zwei Jahren gelingen, der irrt. Wenn ich etwa auf die Integration der jüdischen Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion in den 1990er-Jahren zurückblicke, dann kann ich nur sagen: Eine vollständige Integration dauert eine, wenn nicht sogar zwei Generationen."

Nun, in diesem Punkt dürfte sich Schuster gewaltig irren. Es dauert offenbar wesentlich länger. Knapp die Hälfte befragter Moslems in Deutschland war 2016 der Meinung, dass es nur eine wahre Religion gibt und man bereit sei, die religiösen Gebote über die Gesetze des Staates zu stellen.

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