HC Strache begeisterte in Linz tausende FPÖ-Fans. Das Motto des diesjährigen 1. Mai lautete: „Einkommen zum Auskommen“.

Foto: Bild: FPÖ
Neue Arbeiterpartei FPÖ feierte 1. Mai am Urfahraner Markt in Linz

Die SPÖ zelebriert seit Jahrzehnten den 1. Mai auf dem Wiener Rathausplatz. Doch das Interesse der Genossen wird von Jahr zu Jahr geringer. Nach dem für Bürgermeister Michael Häupl recht frostigen Parteitag am Samstag darf man auch diesmal keinen Publikumsrekord erwarten – eher schon ein neuerliches Pfeifkonzert, wie es letztes Jahr der damalige Kanzler Werner Faymann über sich ergehen lassen musste.

FPÖ-TV übertrug live aus Linz

Beste Stimmung herrschte hingegen beim ebenfalls bereits traditionellen 1. Mai der FPÖ in Linz auf der Urfahraner Jahrmarkt. Das Festzelt war auch diesmal mit rund 5.000 Anhängern gefüllt. Die Live-Übertragung von FPÖ-TV kann hier nachgesehen werden werden:

FPÖ bei Arbeitern schon vorne, bei Angestellten auch bald

Der 1. Mai als traditioneller Tag der Arbeit ist bei der FPÖ auch deshalb mittlerweile besser aufgehoben, weil die Arbeiter längst mehrheitlich blau wählen. Bei der letzten Nationalratswahl im Jahr 2013 ergaben die Analysen, dass 34 Prozent der Arbeiter freiheitlich stimmten gegenüber nur 25 Prozent, die sich für die SPÖ entschieden. Doch auch bei den Angestellten herrschte mit 27 zu 25 Prozent zugunsten der SPÖ bereits beinahe Gleichstand.

Leistungsträger an erster Stelle

Für die FPÖ ist klar: Die Leistungsträger in Österreich müssen wieder an erster Stelle stehen. „Von dieser Regierung brauchen wir uns aber leider nichts mehr erwarten. Kern, Mitterlehner, Kurz – das sind alles nur Schaufensterpuppen. Das einzige, was diese Herrschaften können, ist die FPÖ kopieren. Aber auch nur rhetorisch. Denn umsetzen tun sie dann erst recht wieder nichts“, betonte FPÖ-Obmann HC Strache bei seiner heutigen Rede in Linz.

Ähnliche Töne konnte man vorweg bereits vom freiheitlichen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner hören. Vor allem die SPÖ kommt bei Haimbuchners Rede nicht gut weg: „Wir Freiheitliche haben Respekt vor jeder Arbeit in diesem Land“.

Falsche Migrationspolitik

HC Strache und Haimbuchner prangerten in ihren Reden auch die völlig falsche Migrationspolitik der vergangenen Jahre an. Denn vor allem die Asylpolitik sei ein weiteres Beispiel dafür, dass in der Regierung nichts weitergehe. „Getragen von der unzulässigen Gleichsetzung der Begriffe Asyl und Migration haben SPÖ und ÖVP Österreich zum Magneten für zigtausende Migranten gemacht. Diese Massenzuwanderung hat auch noch zu einem Anstieg der Kriminalität geführt“, so Strache. Zur steigenden Ausländer-Kriminalität sagt Haimbuchner: „Ich lasse mir nicht einreden, dass das multikulturelle Bereicherung ist“.

HC Strache: Van der Bellens „Heimat“-Gesülze ist in den Mistkübel getreten worden

Auch das Türkei-Referendum, die Doppelstaatsbürgerschaften, das Kopftuch-Verbot und die Aussage dazu von Bundpräsidenten Alexander Van der Bellen wurden von den beiden Politikern angesprochen. Das Kopftuchverbot ist für den FPÖ-Obmann ein Gebot der Stunde: „Das Kopftuch ist ein Symbol des politischen Islam und der Unterdrückung der Frau und das hat in Österreich nichts verloren“. Völlig disqualifiziert habe sich Bundespräsident Van der Bellen. Das„Heimat“-Gesülze von Van der Bellen sei nun endgültig in den Mistkübel getreten worden. Manfred Haimbuchner dazu: „Wir haben ihn nicht gewählt und alle sollen sich bei denen bedanken, die das getan haben!“. Was das Staatsbürgerschaftsrecht betrifft, will Haimbuchner, „dass es hier keinen Rechtsanspruch auf Staatsbürgerschaft gibt.“ FPÖ-Obmann HC Strache fordert erneut, dass den illegalen türkischen Doppelstaatsbürgern die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen werden müsse.

Die FPÖ besitzt seit kurzem Listen mit türkischen Wahlberechtigten in Österreich, mit denen mutmaßlich illegale Doppelstaatsbürgerschaften aufgedeckt werden könnten. Strache kündigte an, die Listen auch den Behörden zur Verfügung zu stellen.

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