Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau wurde bei Helikopter-Luftangriff verletzt. Die Terrororganisation will aber weiterkämpfen.

Foto: Bild: ArnoldPlaton/Wikimedia(CC BY-SA 3.0)
Boko-Haram-Führer Shekau bei Luftangriff verletzt

Laut diversen Agenturmeldungen ist der Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau einem Angriff der nigerianischen Luftwaffe zum Opfer gefallen. Shekau soll bei einer muslimischen Andacht im Dorf Balla im Nordosten Nigerias durch einen Bombenangriff verletzt worden sein. Der Stellvertreter des radikalen schwarzafrikanischen Muslimführers, Abba Mustapha alias Malam Abba, soll bei diesem Angriff sogar zu Tode gekommen sein.

Auch weitere ranghohe Boko-Haram-Milizionäre sollen bei diesem Angriff getötet worden sein. Bereits in der Vergangenheit tauchten immer wieder Meldungen auf, dass Abubakar Shekau getötet worden sei, was sich jedoch nicht bewahrheitete.

Boko Haram setzt bewaffneten Kampf fort

Ende 2016 hatte die nigerianische Regierung berichtet, dass die bewaffneten Kämpfer von Boko Haram weitgehend geschlagen seien und sich die Terrorgruppe in Auflösung befinde. Anfang 2017 verkündete Shekau jedoch, dass der Kampf in Nigeria und den Nachbarstaaten Kamerun und Tschad in diesem Jahr verstärkt weitergeführt werde.

Während in den vergangenen Jahren groß angelegte Militäraktionen durch die Milizionäre von Boko Haram durchgeführt worden waren, ist man mittlerweile auf Selbstmordattentatsbrigaden umgestiegen, die sich zu einem Großteil aus Kindern und Jugendlichen rekrutieren. 

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link