Mit Islamkritik lebt man auch in Europa gefährlich. Aktivistin Sandrine Becker verzichtet aus Gründen der Sicherheit auf Frontalaufnahmen von ihr.

Foto: Bild: C Sandrine Becker
Sandrine Becker – Model und Aktivistin gegen Grün: „Merkels fatale Entscheidung trägt Züge grünen Gedankenguts!“

Über die überaus erfolgreiche Social-Media-Kampagne #grüneversenken berichtete unzensuriert bereits. Initiatorin ist die in Norwegen lebende Sandrine Becker, die neben ihrem politischen (Cyber-)Aktivismus unter anderem auch als Journalistin und Model aktiv ist.

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Becker hat es sich zur Aufgabe gemacht, offen und unzensiert über die negativen Auswirkungen der grünen Politik in Deutschand sowie über die voranschreitende Islamisierung zu berichten und aufzuklären. Dabei nimmt sie sich kein Blatt vor den Mund, wie das exklusive Interview mit unzensuriert zeigt:

Frau Becker, was genau wollen sie mit ihrer Kampagne #grüneversenken abseits des Nichterreichens der fünf Prozent Hürde der Grünen erreichen?

Sandrine Becker: Der fortgesetzt vorgebrachte Wunsch der Grünen nach ungezügelter Einwanderung bringt im Resultat erhebliche, destruktive Veränderungen unserer freiheitlichen Ordnung und Lebensweise mit sich, wie im bundesdeutschen Alltag bereits deutlich ersichtlich ist. Von der Partei mitverantwortete Integrationspolitik, die Migranten etliche Rechte zusichert, aber ihnen kaum Pflichten auferlegt, kann heutzutage in weiten Teilen als gescheitert bezeichnet werden. Das Referendum, bei dem 450.000 Deutschtürken Präsident Erdogan soeben den Rücken stärkten, spricht eine deutliche Sprache.

Multikultivisionen ohne Hintergrundwissen

Die Grünen stehen für Gängelung des Bürgers, Neidkultur durch Umverteilung, Ökodiktatur, Gender-Mainstreaming, Liberalisierung des Strafrechts dort, wo es wenig angebracht ist, und ganz wichtig: Multikultivisionen ohne das notwendige Hintergrundwissen über andere Kulturen und insbesondere über die sogenannte Religion des Islam.

Unter dem Mäntelchen der Harmlosigkeit

Die dringend gebotene Abschiebung von Wirtschaftsflüchtlingen in sichere Herkunftländer wie beispielsweise die Maghrebstaaten Algerien, Tunesien und Marokko wird von den Grünen im Bundesrat blockiert. Mitglieder der Grünen kommen meist als Inkarnation des Gutmenschen daher und verleihen so grüner Politik ein Mäntelchen der Harmlosigkeit. Es ist gerade diese vermeintliche Harmlosigkeit, die diese Partei gefährlich macht und die sie von anderen Parteien unterscheidet.

Umweltschutz ist heute bei allen Parteien verankert

Für seine Stimme verkaufen die Grünen dem Wähler das Gefühl der guten Tat. "Grün, das hat etwas mit Umweltschutz zu tun und kann nicht so ganz falsch sein", mag der sich denken, bevor er sein Kreuz macht. Umweltschutz ist aber heutzutage allgegenwärtig und bei allen Parteien verankert. Mag er früher auch mal Grund gewesen sein, grün zu wählen, heute ist er es nicht mehr. Leider dominiert der grüne Geist einen nicht unerheblichen Teil der Deutschen Medienvertreter. Ganz zu schweigen von den politischen Parteien.

Merkels Politik trägt grüne Züge

Ich gehe so weit zu behaupten, dass die fatale Entscheidung von Angela Merkel aus dem Jahr 2015, die Deutschen Grenzen ohne Not für unkontrollierte Migration zu öffnen, Züge grünen Gedankengutes trägt. Im Gegensatz zu Linke und AfD werden die Grünen leider von allen im Bundestag vertretenen Parteien für koalitionswürdig erachtet. Dass ihre Programminhalte nicht mehr zur allgemeinen politischen Lage passen, dämmert der Partei langsam. Nun ist sie auf der Suche nach einem Profil, "das irgendwie passt", und sie tut sich schwer damit, es zu finden.

Können sie uns etwas über ihre Intentionen hinter dieser Social Media Kampagne erzählen? 

Becker: Mein Ziel ergibt sich aus dem Vorhergesagten: Ich möchte die Grünen weder in Landtagen noch im Bundestag sehen. Ein Ergebnis unterhalb von 5 Prozent der Wählerstimmen wäre ein Etappensieg.

Weitere Kampagnen mit Islamkritik

Sie betreiben auch andere Kampagnen, vor allem islamkritische, können sie uns hier etwas genauer davon erzählen? 

Becker: Hier sind drei Kampagnen hervorzuheben. "Freiheit will gelebt werden" startete Anfang 2016 und exponiert den Unterschied unserer westeuropäischen Lebensweise zu der islamischer Länder. Teilnehmer sozialer Netzwerke sind aufgefordert, zu diesem Motto Fotos mit passenden Bildmotiven einzusenden. Bewusst wurde auf thematische Vorgaben verzichtet. Von Beginn an nahm der Anteil an Erotik bei den Einsendungen einen breiten Raum ein. Der Aspekt diesbezüglich erreichter Freiheit in unserer Kultur scheint vielen Menschen sehr wichtig zu sein.

Für ein Leben frei von religiösen Zwängen

"Islamfrei leben in Deutschland" versteht sich als das unverbindliche Angebot, in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben zu führen, frei von religiösen Zwängen und Auflagen. Wegen der besonderen Rolle des Islams im Zusammenhang mit den aktuellen Fluchtbewegungen und Neueinbürgerungen wird dieser explizit namentlich erwähnt. Dessen ungeachtet gilt das Angebot entsprechend auch für alle anderen Religionen.

"Migrantenhindergrund" richtet sich gegen den unsäglichen Pressekodex, nach dem bei der Berichterstattung über ein Strafdelikt die Herkunft des Täters nicht genannt wird. Erläuterungen zu den Aktionen finden sich auf meiner Webseite.

Im Maghreb zu viel Islam gesehen und gehört

Haben sie persönlich negative Erfahrungen mit dem Islam gemacht? 

Becker: Keine Erfahrungen, die mich persönlich betroffen haben. Aber ich habe viele Jahre im Maghreb gelebt, beherrsche Arabisch in Wort und Schrift und habe eigenen Auges zu viel Islam gesehen und gehört. Aus guten Gründen und voller Überzeugung lehne ich diese Religion ab.

Von Norwegen aus mehr für Deutschland tun

Sie leben momentan in Norwegen, was war der Beweggrund Deutschland zu verlassen?

Becker: Die immer weiter ausufernden Sicherheitsgesetze und der Abbau von Bürgerrechten in der EU, bei denen Deutschland mittlerweile einen Spitzenplatz belegt. Ich bin im Security-Bereich beschäftigt und finde außerhalb der EU die besseren Arbeitsbedingungen vor. Bitte sehen Sie mir nach, wenn ich davon Abstand nehmen muß, hier technisch ins Detail zu gehen. In jedem Fall kann ich mit Fug und Recht behaupten, von hier aus mehr für Deutschland tun zu können als von Hamburg oder Heidelberg aus. Nebenbei bemerkt, ist Norwegen ein traumhaft schönes Land mit einer sehr geringen Bevölkerungsdichte.

Würden sie auch wieder eine Rückkehr in Betracht ziehen?

Becker: Grundsätzlich habe ich gern in Deutschland gelebt und mir immer vorgestellt, dort spätestens im Alter wieder zu leben. Derzeitig drängt mich nichts zu einer schnellen Entscheidung; ich lasse es auf mich zukommen.

Fortschreiten der Islamisierung kaum zu verhindern

Wie schätzen sie die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland ein, insbesondere in Hinblick auf Einwanderung und demographische Veränderungen? 

Becker: Ein Fortschreiten der Islamisierung wird meines Erachtens kaum zu verhindern sein, sofern die Gesellschaft sich nicht besinnt und massive Vorkehrungen dagegen unternimmt, wie es zum Beispiel Ungarn macht. Ob es dafür in Deutschland rechtzeitig Mehrheiten geben wird, darf bezweifelt werden. Allerdings denken auch immer mehr muslimische Frauen "europäisch", also an weniger Kinder –  und wir tun gut daran, sie dabei zu unterstützen.

Wahrscheinlich wieder große Koalition unter Merkel

Erwarten sie einen politischen Wandel nach der Bundestagswahl im Herbst?

Becker: Ich würde viel dafür geben, aber ehrlich gesagt erwarte ich ihn nicht. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es auf eine große Koalition unter Merkel hinauslaufen. Das hieße vermutlich weiter so wie bisher. Um so wichtiger wäre ein schlagkräftige und handlungsfähige, rechts verortete Opposition.

Sandrine Becker, Jahrgang 1978, ist politische Aktivistin, Journalisten und Model. Als Tochter einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters verbrachte sie Jahre in Nordafrika, unter anderem in Algerien, und spricht fließend arabisch. Seit 2015 lebt sie in Norwegen. Von dort aus lancierte sie jüngst die Social-Media-Kampagne #grüneversenken.

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