Emmanuel Macron hat die Wahl mit massiver Unterstützung des Establishments deutlich gewonnen.

Foto: Bild: Copyleft / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Duell um die Zukunft Frankreichs – Klarer Sieg für Macron!

Heute fällt eine wichtige Entscheidung über die Zukunft Frankreichs mit weitreichenden Folgen für die gesamte Europäische Union. Gewinnt Emmanuel Macron, wie von vielen erwartet wird, die Präsidenten-Stichwahl gegen Marine Le Pen, so können die EU-begeisterten Polit-, Medien- und Finanzelitien noch einmal durchatmen. Setzt sich hingegen doch Marine Le Pen durch, dann wird ein patriotisches Erdbeben erwartet, das der zentralistischen EU nach dem Brexit-Debakel einen weiteren schweren Schlag zufügen könnte. Unzensuriert berichtet hier live über die Entscheidung.

00.00 Uhr – Auszählungsstand und Hochrechnung

90 Prozent der Stimmen sind bereits ausgezählt. Emmanuel Macron kommt demnach auf 64,94 Prozent der Stimmen, Marine Le Pen auf 35,06 Prozent. Damit verabschiedet sich Unzensuriert für heute von der Berichterstattung. 

23.30 Uhr – Wahlmotive: Großteil wollte Le Pen verhindern

Zu den Wahlmotiven der Macron-Wähler: 43 Prozent wollten die Wahl Marine Le Pens verhindern, 33 Prozent wählten eine "politische Erneuerung", 16 Prozent wählten Macrons Wahlprogramm und 6 Prozent seine Persönlichkeit. Die Taktik des "Verhinderns" eines vermeintlich "schlimmeren" Kandidaten ging also, wie bereits in Österreich bei Alexander Van der Bellen gegen Norbert Hofer, auf. 

23.15 Uhr – Keine französische Hymne bei Macron – Ausschreitungen durch Linke

Bei der Siegesrede von Emmanuel Macron vor seinen Anhängern in Paris wurde die Europahymne gespielt, auf die französische Nationalhymne verzichtete man im Lager des Siegers allem Anschein nach. 

Währendessen kommt es in vielen französischen Städten zu Ausschreitungen durch Linksextremisten, Antikapitalisten und Globalisierungsgegner, die mit dem Wahlergebnis nicht zufrieden sind. 

22.35 Uhr – Neue Hochrechnung

Bei einem Stand von 64 Prozent der ausgezählten Stimmen sieht das Ergebnis momentan folgendermaßen aus: 62,46 Prozent für Emmanuel Macron und 37,54 Prozent für Marine Le Pen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 65,4 Prozent, so niedrig wie seit langem nicht mehr. In der französischen Hauptstadt und "Migrantenhochburg" Paris soll Macron an die 90 Prozent der Stimmen für sich gewonnen haben. 

22.20 Uhr – Einheitsleier bei Mainstream-Medien

Egal ob Welt, Spiegel, Le Monde, Standard, oder New York Times. Die Mainstream-Presse bejubelt einen "Sieg für Europa", spricht aber gleichzeitig von einem "tiefgespaltenen Frankreich", dass man aber natürlich im Sinne Europas (eigentliche der EU) in Kauf nimmt. Bereits in Österreich und den Niederlanden schrieb man nach den Wahlen von "Siegen für Europa" und "tiefgespaltenen Gesellschaften".

22.00 Uhr – Rekord bei "Weißwählern" und ungültigen Stimmen

Die Wahlbeteiligung ist in Frankreich im Vergleich zu früheren Stichwahlen gesunken, der Anteil der "Weißwähler" jedoch auf ein Rekordhoch gestiegen. Zehn bis zwölf Prozent der abgegebenen Stimmen waren entweder ungültig oder blank, also für keinen der beiden Kandidaten. 

21.45 Uhr – Front National plant radikalen Umbau, samt Umbenennung

Marine Le Pen will nach der verlorenen Präsidentschaftswahl und in Hinblick auf die bevorstehende Wahl zur Nationalversammlung den Front National radikal umbauen. Ziel sei eine Fortführung der „Patriotischen und Republikanischen Allianz“. Unter diesem Namen hatte Le Pen ihr Bündnis mit dem konservativen EU-Skeptiker Nicolas Dupont-Aignan bereits vor der Wahl geschlossen. Eine neue politische Kraft samt neuem Namen soll entstehen. 

21.30 Uhr – Moslems und Trump gratulieren Macron 

Auch der Islam hat sich in Frankreich bereits zur Wahl geäußert, nämlich in Form der wichtigsten Pariser Moschee. Diese erklärt die Wahl Macrons sei "ein Zeichen für eine Versöhnung zwischen den Religionen in Frankreich". Der Sieg lasse hoffen, dass französische Muslime "in Harmonie und Respekt leben" könnten.

Ebenfalls Glückwünsche verkündete der US-amerikanische Präsident Donald Trump via Twitter. Er gratuliere Macron zu seinem großartigen Erfolg und freue sich auf eine künftige Zusammenarbeit.

21.25 Uhr – HC Strache zollt Marine Le Pen Respekt und gratuliert der "stärksten Oppositionskraft"

FPÖ-Chef HC Strache gratulierte Marine Le Pen via Facebook und sprach von einem Achtungserfolg. Immerhin konnte Le Pen 11 Millionen Franzosen für sich mobilisieren. Die EU-Zentralisten seien wieder einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, so Strache, der Le Pen ein starkes Abschneiden bei der Wahl der Nationalversammlung wünscht.

21.10 Uhr – Kanzler Kern gratuliert Macron und spricht von "Kampf für Gerechtigkeit"

Auch Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) gratulierte seinem links-liberalen Kollegen, Wahlsieger Macron. Auf Facebook schrieb er von "Kräften, die für Offenheit und ein starkes Europa" stünden, welche gewonnen haben. Ausgerechnet den Kampf für Gerechtigkeit in Form von Steuervermeidung und Steuerdumping sprach Kern gegenüber Macron an, der durch #MacronLeaks ja dem Besitz von Offshore-Konten in Millionenhöhe auf diversen Steueroasen beschuldigt wurde. 

21.00 Uhr – Le Pen legt noch zu

Nach Auszählung von rund 20 Prozent der Stimmen konnte Marine Le Pen fünf Prozentpunkte zulegen. Macron kommt demnach auf 60 und Le Pen auf 40 Prozent der Stimmen. Die größeren Städte Frankreichs sind noch ausständig. 

20.40 Uhr – Pro-EU-Anhänger jubeln nach Macron-Sieg

?Nach dem deutlichen Sieg Macrons jubeln die EU-Befürworter, vor allem in den sozialen Netzwerken. Mit "Europa" gewinne man Wahlen, ist unter anderem zu lesen. Man erhofft nach den Wahlniederlagen von Norbert Hofer, Geert Wilders und nun Marine Le Pen auch eine "Niederlage" der AfD in Deutschland bei der Bundestagswahl im Herbst.

Der Sprecher der deutschen Bundesregierung, Steffen Seibert, gratulierte Macron ebenfalls bereits via Twitter. „Herzlichen Glückwunsch, Emmanuel Macron. Ihr Sieg ist ein Sieg für ein starkes geeintes Europa und für die deutsch-französische Freundschaft", ist zu lesen.

20.35 Uhr – Außenminister Kurz blamiert sich mit tweet

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) gratulierte Wahlsieger Emmanuel Macron bereits per Twitter. Für Kurz sei die "linke Politik" in Frankreich abgewählt worden. Dabei handelt es sich bei Neo-Präsident Macron um einen "links-liberalen" Sozialisten.

20.30 Uhr – Marine Le Pen räumt ihre Niederlage ein

Marine Le Pen hat ihre Niederlage bei der Präsidentenwahl eingeräumt. Sie habe Sieger Emmanuel Macron angerufen, um ihm zu gratulieren, sagte die patriotische Kandidatin in Paris.

20.15 Uhr – Amtsübernahme schon in wenigen Tagen

Macron wird die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Hollande spätestens am kommenden Sonntag antreten. Er will eine weitere Zentralisierung der EU vorantreiben. Ob er mit seiner neuen Partei "En marche!" auch eine Regierungsmehrheit bekommt, wird sich bei den Parlamentswahlen im Juni zeigen. Wie sich gezeigt hat, stellen sich notfalls aber auch die anderen Establishment Parteien von Sozialisten bis Konservativen hinter ihn.

20.00 Uhr – Macron wird neuer französischer Präsident

Gemäß einer Hochrechnung des französischen Fernsehens erreicht Emmanuel Macron 65,5 Prozent. Marine Le Pen muss sich mit 34,5 Prozent klat geschlagen geben.

19.50 Uhr – Laut belgischen Nachrichten bis zu 65 Prozent für Macron

Belgische Nachrichtensendungen berichten von einem deutlichen Sieg Macrons mit einem Ergebnis zwischen 62 und 65 Prozent. Die letzten Wahllokale in den großen Städten schließen um 20 Uhr.

17.28 Uhr: Wahlbeteiligung dürfte deutlich sinken

Entgegen ersten Erwartungen vom Vormittag dürfte die Wahlbeteiligung gegenüber der ersten Runde vor zwei Wochen deutlich sinken. Bis 17 Uhr gaben 65 Prozent der Wahlberechtigten und damit rund vier Prozentpunkte weniger als am 24. April ihre Stimme ab.

16.32 Uhr: Laut belgischen Zeitungen über 60 Prozent für Macron

Wie üblich werden die Veröffentlichungsverbote von Prognosen durch belgische Zeitungen umgangen. Le Soir meldet, dass Macron mit über 60 Prozent klar vorne liege, nennt aber die Quellen seiner Informationen nicht.

Wahlbeteiligung wie in Runde eins

Die Wahllokale schließen um 20 Uhr, dann ist mit ersten offiziellen Prognosen zu rechnen. Die Wahlbeteiligung lag zu Mittag ziemlich gleich wie in der ersten Runde vor zwei Wochen, aus der sich Macron mit 24 Prozent und Le Pen mit 21,3 Prozent für die Entscheidung qualifiziert hatten.

Establishment steht voll hinter Macron

Die klassischen Systemparteien, die Sozialisten und die Konservativen, haben sich danach auf Macron eingeschworen und ihm seine Unterstützung versichert. Einiges deutet jedoch darauf hin, dass das links dominierte Establishment von Anfang an den offiziell als unabhängig bezeichneten, ehemaligen Rothschild-Banker und Ex-Wirtschaftsminister im sozialistischen Kabinett unter dem scheidenden Präsidenten Hollande favorisiert hat.

Indizien dafür finden sind nicht zuletzt in den umfangreichen #MacronLeaks, die von einer Hackergruppe erbeutet und ins Netz gestellt wurden. Die etablierten Medien machten darum jedoch einen großen Bogen und beugten sich der von oben verordneten Zensur, die durch Drohungen gegen Journalisten begleitet wurde.

unzensuriert-Bericht über #MacronLeaks war meistglesener Artikel

Im deutschsprachigen Raum war es unzensuriert vorbehalten, die Leser über die brisanten Inhalte von Waffenhandel über Drogenbestellungen bis hin zu millionenschweren Auslandskonten zu informieren, die Macron sogar ins Gefängnis bringen könnten. Der unzensuriert-Artikel war am Samstag und Sonntag der mit Abstand meistverbreitete in den sozialen Medien in Österreich und auch in Deutschland hinter politisch irrelevanten Veröffentlichungen über zwei Rapper und einen DSDS-Kandidaten auf Platz drei.

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