Die Armut wird durch die Regierungspolitik von Ministerpräsident Tsipras in Griechenland noch lange bleiben.

Foto: Bild: Dennis Jarvis / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Unter Tsipras sind 1,5 Millionen griechische Bürger verarmt

Mit dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras (SYRIZA) ist in Griechenland die Armut eingezogen und geblieben. Die aktuelle Regierungspolitik trägt wesentlich dazu bei, dass viele Griechen noch auf Jahre hinaus arm sein werden.

1,5 Millionen Bürger unter Armutsgrenze

Wie eine Studie des Forschungsinstituts "diaNEOsis" für das Jahr 2016 darstellt, befanden sich damals 1,5 Millionen Bürger unter der Armutsgrenze. Für eine Einzelperson war die ökonomische Grenze, unter der man extrem arm ist, mit 176 Euro monatlich in ländlichen Gebieten angesetzt. In der Hauptstadt Athen galt eine vierköpfige Familie als sehr arm, wenn sie monatlich ein Haushaltseinkommen von weniger als 879 Euro zur Verfügung hatte.

Ein Großteil der Armen rekrutiert sich aus dem Heer der 1,3 Millionen Arbeitslosen. Nur 127.000 Arbeitslose, also weniger als zehn Prozent, erhielten eine Arbeitslosenunterstützung. Die anderen mehr als 90 Prozent, die bereits über ein Jahr arbeitslos gemeldet waren, müssen auf die finanzielle Hilfe Verwandter oder wohltätiger Einrichtungen zurückgreifen.

Prognose: Tsipras' Reformprojekte werden Armut erhöhen

Dass sich die soziale Lage in Griechenland entspannt, ist für Wirtschaftsexperten unrealistisch. Durch neue Auflagen der internationalen Gläubiger muss die Regierung Tsipras den Gürtel für die Griechen noch enger schnallen. Zuletzt wurde die 15. Pensionsreform in den letzten vier Jahren beschlossen, die mit 1. Jänner 2019 in Kraft treten soll und für viele ältere Griechen weitere Verluste bei ihrer Altersvorsorge bedeutet.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link