Zwei Journalisten des WDR erhalten diesem die “Goldene Hoftrompete” für ihre anti-oppositionelle Berichterstattung.

Foto: Bild: Stahlkocher / wikimedia (CC BY-SA)
Negativpreis für WDR-Journalisten: “Agitprop der plumpsten Sorte”

Zum dritten Mal verleiht der „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ einen Negativpreis an besonders willfährig berichtende Journalisten. Die „Goldene Hoftrompete“ für unhinterfragte und unkritische Berichterstattung ging im Vormonat an die Süddeutsche Zeitung und deren Kolumnisten und Chefredaktionsmitglied Heribert Prantl (unzensuriert.de berichtete).

Nun sind die WDR-Reporter Diana Löbl und Peter Onneken für ihre vierteilige Reportage „Aufstieg der Rechten“ in der hauseigenen Sendereihe „Weltweit“ ausgewählt worden.

In gewohnter Manier die Nazikeule geschwungen

Die Sendung sei dem Verein nach eine „Ladung Agitprop der plumpsten Sorte“ und habe sich kaum mit Oppositionsbewegungen oder ernstzunehmenden Gruppierungen von unzufriedenen Bürgern befasst. Stattdessen seien in gewohnter Manier stereotype Feindbilder bedient und die Nazikeule geschwungen worden.

„Solche Journalisten sind nicht Kontrolleure und Kritiker der Macht, sondern ihre willigen Vollstrecker“, äußerte sich der Vereinssprecher David Bendels zu der Entscheidung, diesen Journalisten den Negativpreis umzuhängen.

Auch bento und Zeit nominiert

Ermittelt wurden die Preisträger auch dieses Mal wieder über eine Online-Abstimmung. Nominiert waren neben dem WDR auch noch drei Nachwuchsjournalisten des Spiegel-Ablegers bento, die einen Kritiker der Klimawandellehre versuchten lächerlich zu machen, sowie Hannes Soltau von der der Zeit für einen Beitrag, der die importierte Einwanderer-Kriminalität herunterspielen sollte.

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