Linksextremisten sorgen dafür, dass eine kleine Berliner Lokalzeitung um ihre Existenz bangen muss.

Bild: privat / zVg
Meinungsfreiheit ade: Linksextremisten bedrohen Lokalzeitung wegen AfD-Auftritt

Linksradikale haben eine kleine Berliner Lokalzeitung massiv bedroht, weil diese zu einem Gespräch anlässlich der Bundestagswahl einen AfD-Kandidaten einlud. Die Drohungen waren so massiv, dass sich die Zeitung Kiez und Kneipe gezwungen sah, die gesamte Veranstaltungsreihe abzusagen.

Linksextremisten erreichen mit Drohungen ihr Ziel

Der Gründer des Neuköllner Lokalblatts, Peter Kaspar, sagte im Interview mit der Welt, er sei völlig entsetzt. „Das geht in Richtung Erpressung“, erläutert er. Chefredakteurin Petra Roß sei nach eigenen Angaben sogar körperlich bedroht worden: „So in der Art: Pass auf, dass dir nicht mal beim Radfahren etwas passiert.“ Die Zeitung hatte ursprünglich geplant, anlässlich der Bundestagswahl alle Kandidaten einzeln zu einem Gespräch in einer Kneipe mit Neuköllner Bürgern einzuladen.

Für den 16. Mai 2017 war ein Treffen mit dem AfD-Kandidaten Andreas Wild angesetzt. Laut Roß hat man Parteien ausgewählt, die einen Sitz in der Bezirksverordnetenversammlung haben. „Dem AfD-Kandidaten haben wir auch eine Gesprächspartnerin gesucht, die wahrlich nicht auf den Mund gefallen ist“, erklärt sie. Dennoch erhielt die Zeitung handfeste Drohungen aus der linken Szene, von linken Bündnissen und Gruppen.

Existenz der Kleinzeitung bedroht

Auch dem Kneipenwirt wurde nahegelegt er solle die Veranstaltung absagen. Anzeigenkunden der Zeitung sollen zum Boykott aufgerufen worden sein. Ein Kunde habe sich aufgrund des Vorfalls bereits zurückgezogen. Da das Lokalblatt seine Existenzgrundlage gefährdet sah, hat es die gesamte zur Bundestagswahl geplante Veranstaltungsreihe abgesagt. „Nun benehmen sich die Antifaschisten wie Faschisten“, meint der Herausgeber gegenüber der Welt.

„Das hatten wir noch nie. Selbst bei uns in Kreuzberg, wo es zuweilen viel fideler in politischen Dingen zugeht.“ AfD-Sprecher Ronald Gläser spricht von einem Skandal, dass die Veranstaltung mit Andreas Wild auf Grund von Drohungen durch Linksextremisten abgesagt werden musste. Bereits in der Vergangenheit, vor allem im Wahlkampf zur Wahl des Abgeordnetenhauses im September 2016, wurden viele AfD-Veranstaltungen von der Antifa gestört und einzelne Parteimitglieder sogar tätlich angegriffen.

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