Freiheiliche Landespolitiker zu Besuch in Waldviertler Bärenauffangstation

Wildtiere gehören in die Wildnis und nicht in Gefangenschaft. Foto: Kwerdenker / Wikimedia (CC BY-SA 4.0), FPÖ
Wildtiere gehören in die Wildnis und nicht in Gefangenschaft.
Foto: Kwerdenker / Wikimedia (CC BY-SA 4.0), FPÖ
17. Mai 2017 - 14:02

Am 12. Mai erhielten die tierischen Bewohner des Bärenwaldes Arbesbach (Niederösterreich) Besuch einer Delegation der FPÖ Niederösterreich. Neben einem großen Glas Honig und vielen Äpfeln hatten die Politiker unter Führung des Tierschutzsprechers Udo Landbauer auch einen Spenden-Scheck über 500 Euro im Gepäck.

Tieren wird artgerechtes Leben ermöglicht

Beim Bärenwald Arbesbach handelt es sich um ein von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten betriebenes Freigehege im niederösterreichischen Waldviertel, in dem derzeit sieben Braunbären betreut werden, die zuvor unter schlechten Bedingungen in Gefangenschaft gehalten wurden.

Auf einem Areal von 14.000 Quadratmetern versuchen die Betreiber, den zum Teil schwer verhaltensgestörten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben zu ermöglichen. Dort können die Tiere im Wald umherstreifen, eigenständig auf Futtersuche gehen und in Höhlen Winterschlaf halten. Begleitet wird das Projekt von Wildtierärzten, Wissenschaftlern und Universitäten.

Ein Herz für Tiere

Entsetzt zeigt sich der freiheitliche Tierschutzsprecher Udo Landbauer über das Martyrium, das die Braunbären in ihrem vormaligen Dasein erleiden mussten: „Es ist schrecklich zu erfahren, was die sieben hier beheimateten Bären in ihrem früheren Leben durchmachen mussten. Sie wurden teilweise schwer misshandelt und als Zirkusbären ausgebeutet“. Umso schöner findet er es, dass die Tiere nun „auf diesem schönen Fleckchen Erde ihr Gnadenbrot finden und Tag und Nacht liebevoll betreut werden.“

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