Grünen-Chefin Eva Glawischnig soll vor dem Rückzug stehen.

Foto: Bild: Von Franz Johann Morgenbesser / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Grünen-Chefin Eva Glawischnig tritt zurück

Kein gutes Jahr für die Familie von Eva Glawischnig. Zuerst flog Ehemann Volker Piesczek aus der Fernsehshow „Dancing Stars“, nun zieht sich die Grüne Frontfrau aus der Politik zurück. Seit der Nacht kursierende Gerüchte bestätigte sie soeben in einer Pressekonferenz. Als Hauptursache nannte sie gesundheitliche Gründe. Lesen Sie hier mehr über Ihre persönliche Erklärung:

Wegen Familie und Gesundheit: Glawischnig wirft das Handtuch

Als erstes Medium meldete Donnerstagnacht die Onlineausgabe der Zeit den bevorstehenden Abgang. 

Tiroler Grünen-Chefin Felipe als Nachfolgerin

Wer die Partei dann übernehmen soll, ist unklar. Ein enger Führungszirkel suche bereits eine Nachfolgerin. Der Nationalratsabgeordnete Dieter Brosz habe dabei eine Schlüsselrolle. Als Kandidaten für die Parteiübernahme werden die Tiroler Grünen-Chefin Ingrid Felipe, Astrid Rössler aus Salzburg und die EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek genannt. Aber auch dem Grünen Justizsprecher Albert Steinhauser werden Chancen auf den Chefposten eingeräumt.

Streit mit Jugendorganisation eskalierte

Der Rückzug von Glawischnig kommt nicht ganz überraschend. Zuletzt wurde die innerparteiliche Kritik an ihr größer. Der Streit, der eskalierte und dann auch zum Ausschluss einer Jugendorganisation führte, rief Unverständnis hervor. Eva Glawischnig ist seit 2006 Bundessprecherin der Grünen. Sie folgte in dieser Funktion dem jetzigen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen nach.

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