Arabische Straßenschilder und Gratis-Smartphones waren bisher schon dreiste Forderungen von Migranten. Jetzt möchte ein syrischer Flüchtling auch noch das Wahlrecht.

Foto: Bild: Von Rados?aw Dro?d?ewski (Zwiadowca21) / Wikimedia CC-BY-SA 4.0
Pöbel-Asylant stellt dreiste Forderung: „Wir sollten wählen dürfen!“

Auf oe24.at findet sich regelmäßig das naiv-impertinente Geschreibsel des Asylanten Aras Bacho. Seine Forderungen sind so dreist und mitunter rotzfrech, dass ihn FPÖ-Chef HC Strache via Facebook als "Pöbel-Asylanten" zurecht wies. Am Montag haben oe24.at sowie die Huffington Post einen Wunsch Bachos veröffentlicht, bei dem man zuerst an Satire denkt:

Es ist auch unsere Zukunft, wir Flüchtlinge sollten wählen dürfen.

Flüchtlinge als Gruppenvergewaltiger

Diese Forderung kommt derzeit in Österreich besonders gut an, nachdem bekannt geworden ist, dass die mutmaßlichen Gruppenvergewaltiger von Tulln, die ein 15-jähriges Mädchen brutal missbraucht haben, mit größter Wahrscheinlichkeit nicht einmal abgeschoben werden können. Es handelt sich um einen Afghanen und zwei Somalier.

Die Tullner Sextäter – einer von den drei Verdächtigen ist ja noch auf der Flucht – werden zunächst in Österreich bei Kosten von 109 Euro pro Tag und Täter ihr Haft verbüßen. Eine Rückführung in ihr Heimatland geht nur, wenn ihnen dort keine Verfolgung droht.

Nicht wählen zu dürfen sei diskriminierend und ungerecht

Der Asylant Aras Bacho kommt da mit seinem Wunsch, dass Flüchtlinge mitbestimmen dürfen, zur Unzeit. Seine Überlegungen dazu:

Jeder sollte das Recht darauf haben, in Deutschland zu wählen. Haben wir es nicht, finde ich das diskriminierend und ungerecht. Ich merke, dass wir Flüchtlinge nicht richtig anerkannt worden sind. Wir möchten uns endlich wie Europäer fühlen: Endlich sicher auf die Straßen gehen und auch demokratisch wählen.

Was ist daran so schlimm, dass wir Flüchtlinge sind? Sind wir denn keine Menschen mehr? Vertraut ihr uns nicht mehr wegen des Bürgerkriegs in Syrien? Was haben wir denn so Schlimmes gemacht, außer nach Deutschland und Österreich zu kommen, weil wir hier sicher sind.

Am Ende des Gejammers kommt dann die wahre Absicht ans Licht:

Also, ist es immer noch so schwer, wählen zu dürfen und Parteien in Deutschland zu unterstützen? Wenn wir wählen dürfen, dann sind Rechtsextremistische Parteien wie AfD und FPÖ nicht in der Lage, Deutschland und Österreich zu ruinieren.

Flüchtlinge sollten also wählen dürfen, um demokratische Parteien wie die AfD und die FPÖ zu verhindern. Da finden sich bestimmt genügend Unterstützer… Doch vorerst sollte dieser abenteuerliche Wunsch des Aras Bacho genauso unerfüllt bleiben wie seine bisherigen Ansprüche, etwas arabische Straßenschilder in Deutschland oder kostenlose Smartphones für jeden Flüchtling. In einem Interview hat Bacho sogar angeregt, patriotische Parteien wie die FPÖ oder die AfD zu verbieten.

HC Strache las Bacho die Leviten

FPÖ-Obmann HC Strache hat dem "Star-Kolumnisten" von oe24.at schon vor Wochen via Facebook den Unterschied zwischen Asyl und Migration und die Grundzüge von Integration als Bringschuld der Zugewanderten erklärt. Der FPÖ-Chef erinnerte den Flüchtling überdies daran, dass die ältere Generation Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hat, und empfahl ihm, einen ähnlichen Beitrag für sein Heimatland Syrien zu leisten. Strache schrieb weiters wörtlich:

Ich finde Ihren Beitrag gelinde gesagt „rotzfrech“. Wenn Sie nicht verstehen, was das bedeutet, dann lassen Sie sich es übersetzen.

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