Spät und halbherzig: ORF bricht sein Schweigen über Tullner Vergwaltigungsfall durch Asylanten | Unzensuriert.at

Spät und halbherzig: ORF bricht sein Schweigen über Tullner Vergwaltigungsfall durch Asylanten

Der Tullner Bürgermeister unterstützte Van der Bellen und warb für das Flüchtlingsheim, von dessen Bewohnern drei eine 15-Jähriger vergewaltigt haben sollen. Dass er nach der Tat einen Aufnahmestopp für Migranten will, macht ihn zum Kritik-Ziel des ORF. Foto: Screenshot vanderbellen.at
Der Tullner Bürgermeister unterstützte Van der Bellen und warb für das Flüchtlingsheim, von dessen Bewohnern drei eine 15-Jähriger vergewaltigt haben sollen. Dass er nach der Tat einen Aufnahmestopp für Migranten will, macht ihn zum Kritik-Ziel des ORF.
Foto: Screenshot vanderbellen.at
24. Mai 2017 - 15:58

Immer dann, wenn der ORF versucht, sich selbst in Sachen Fehlinformation das Gegenteil zu beweisen, wird es lustig. So geschehen bei der „Thema“-Sendung  am Montag, wo es anstatt des noch kurz vorher angekündigten Schwerpunktes “Die stärksten Stories aus den Bereichen Chronik und ‚Kurioses‘“ plötzlich um den skandalumwitterten Vergewaltigungsfall durch drei Asylwerber an einer 15-jährigen Tullnerin ging.

Verschweiger-Taktik nicht mehr durchzuhalten

Anstatt also andere Medien, wie sonst so gern, sogenannter „Fake News“ zu bezichtigen, musste man ganz offensichtlich selbst die in solchen Fällen gern gepflogene Verschweiger-Taktik aufgeben und die Flucht nach vorne antreten – weil die Sache schon zu viel Staub aufgewirbelt hatte. Und weil Asylwerber ganz konkret als Täter identifiziert wurden. Sonst wird ja die Nationalität solcher Verbrecher sowohl vom ORF wie auch der Polizeipressestelle Wien konsequent verschwiegen. Doch hier geht es um Niederösterreich, was die Sache zunächst jedoch nicht durchsichtiger machte.

Kurz zu den Fakten: Am Abend des 24. April war ein 15-jähriges Mädchen am Heimweg von drei Ausländern verfolgt, schließlich eingeholt und vergewaltigt worden, wobei sich die drei beim Festhalten, Schmiere stehen und bei der Vergewaltigung selbst gegenseitig unterstützen. Zwar gelang es dem Mädchen, nach der ersten Vergewaltigung zu entkommen, doch die Täter holten sie ein zweites Mal ein und vergewaltigten es erneut. Ein Alptraum.

Drei Wochen lang keine Information

So weit, so schlimm. Denn obwohl das Opfer am nächsten Tag Anzeige erstattete und die DNS von drei mutmaßlichen Tätern gesichert werden konnte, dauerte es bis zum 16. Mai, bis die Öffentlichkeit von der Schandtat erfuhr. Wie wir heute wissen, lebten die Täter in dieser Zeit nur wenige Meter entfernt vom Elternhaus der 15-Jährigen in einem Container-Lager.

Nach einer DNS-Reihenuntersuchung bei 59 der in Tulln lebenden 157 Migranten wurden ein Afghane und ein Somalier als potentielle Täter festgestellt, der dritte Mann ist noch auf der Flucht. Laut „Thema“-Bericht hat sich seither das Klima gegenüber den „Flüchtlingen“ angeblich schlagartig geändert. Einen Beweis, dass die Tullner davor durchwegs davon begeistert waren, um viel Steuergeld illegale Einwanderer zu beherbergen und durchzufüttern, erbrachte „Thema“ allerdings nicht.

ÖVP-Bürgermeister unter Druck

ÖVP-Bürgermeister Peter Eisenschenk steht massiv unter Beschuss, einerseits, weil er sich nachweislich für die Aufnahme der Migranten in Tulln stark gemacht hatte, andererseits, weil man ihn als Verursacher der Verschweige-Aktion verantwortlich macht.

In „Thema“ wurde die fast vierwöchige Funkstille gegenüber der Öffentlichkeit mit „ermittlungstaktischen Gründen der Polizei“ erklärt. Die investigative Wochenzeitung Wochenblick nennt hingegen Zeugen aus den Reihen der Exekutive, die ganz klar von einem „Schweigegebot von Oben“, ähnlich wie bei den Silvester-Sexübergriffen in Köln, sprechen.

Bürger äußern sich nicht im Sinne des ORF

Obwohl die „Thema“-Macher sich während des gesamten Beitrags massiv bemühten, das letztlich durch den Bürgermeister verhängte vorläufige Aufnahmeverbot für weitere „Flüchtlinge“ in Tulln zu hinterfragen, bekamen sie augenscheinlich keinen Bürger der Messestadt vor die Kamera, der sich in diesem Sinne äußern wollte.

Im Gegenteil: Eine junge Tullnerin erzählte ganz offen davon, dass die Männer aus dem nahen Containerdorf ihr gegenüber regelmäßig extrem zudringlich geworden seien und sich nur mit Mühe abwimmeln hätten lassen. Selbst die freiwilligen Helfer aus der Pfarre waren um Distanz bemüht („Schwarze Schafe gibt es überall…“).

Die Frage ist halt nur, warum gerade der ORF mit seinen vielen hochbezahlten Mitarbeitern und mutmaßlich guten Kontakten nahezu ein Monat dafür gebraucht hat, über diesen Skandal zu berichten – und selbst das offensichtlich nur aufgrund des medialen Druckes aus alternativen Medien wie dem Wochenblick.

Die alte Leier von der Integration der Nicht-Integrierbaren

„Thema“-Moderator Christoph Feuerstein verstieg sich am Schluss des Beitrages zu folgender Aussage: „Auch wenn es manche nicht so gerne hören, ist Integration das einzige Mittel, solche Vorfälle zu verhindern“.

Stellt sich halt nur die Frage, wie Feurstein & Co. notgeile und enthemmte Vergewaltiger aus Entwicklungsländern „integrieren“ wollen, und vor allem, worin. In unser humanistisch geprägtes Weltbild? Und was will er tun, wenn diese gar keine Lust auf humanistische Werte haben, sondern eher Lust auf junge österreichische Mädchen? Vielleicht die prophylaktische oder "solidarische" Verhüllungspflicht für alle Frauen einführen? Van der Bellen lässt grüßen. Der Boden ist bereitet.

Der Artikel von Werner Grotte ist am 23. Mai 2017 auf der Internetseite www.orf-watch.at erschienen, auf der renommierte Journalisten es sich zur Aufgabe gesetzt haben, eine unabhängige Kontrolle des ORF und seines Gebührenmonopols auszuüben.

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