Life Ball 2017: Veranstalter Keszler muss heuer kleinere Brötchen backen – Die Sponsoren fehlen.

Foto: Bild: Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Life Ball 2017 „ausgedünnt“: Organisator Gerry Keszler verliert viele Unterstützer

Der gesellschaftspolitisch so hoch gehaltene und international beworbene Life Ball in Wien verliert kräftig an Unterstützern. Nach der selbstverordneten Pause 2016 haben sich laut Medienberichten die Reihen der Gönner für das am 10. Juni  2017 von Gery Keszler inszenierte Spektakel merklich gelichtet. Sogar die Tageszeitung der Republik, die Wiener Zeitung, bezeichnet den Ball fast schon höhnisch als „ausgedünnt“ und lässt einen flehenden Keszler zu Wort kommen:

Allgemein fiel auf, dass der Ball in vielerlei Hinsicht ausgedünnt wurde. Keszler erhob die Stimme und appellierte an die Anwesenden: "Wir brauchen die Unterstützung." Die Absage im Jahr 2016 hatte etwa erhebliche Konsequenzen bezüglich der zugkräftigen Haupt-Sponsoren: Zwölf Firmen seien es, die nicht mehr mit dem Life Ball kooperieren, sagte Keszler.

Auch vom internationalen Kristallimperium Swarovski soll offensichtlich keine Unterstützung mehr kommen, wie die Wiener Zeitung berichtet. Damit ist auch der mit 100.000 Euro dotierte Preis "Crystal of Hope" für Keszlers Veranstaltung Geschichte:

Ganz "besonders traurig" stimmte den Life-Ball-Vater, dass auch die Verleihung des von der Firma Swarovski mit 100.000 Euro dotierten Preises "Crystal of Hope" voraussichtlich nicht mehr stattfinden würde.

Life Ball-Team ausgedünnt – Conchita Wurst muss wieder ran

Auch das von Keszler geleitete Life Ball-Team hatte offenbar starken Personalschwund, wie verlautbart wurde. Dafür muss Conchita Wurst, ehemalige(r) Eurovisionscontest-Sieger(in) 2015 und seitdem vom Life Ball eingesetzte Transgender-Ikone wieder als Präsentator(in) ran:

Ausgedünnt worden sei aber auch das Life Ball-Team selbst. Nur zwei Personen von der alten Crew blieben übrig, darunter der Künstlermanager Amirsalar Sirdjani. Man sei dem "falschen Propheten aufgesessen", erklärte Keszler die Personalkrise, ohne Details zu nennen. 

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