Helen Zille darf historische Fakten nicht öffentlich sagen. Ihre eigene Partei suspendierte die ehemalige Bürgermeisterin von Kapstadt wegen eines Tweets über die Kolonialzeit in Südafrika.

Bild: Democratic Alliance / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Südafrikanische Politikerin Helen Zille wegen historischer Wahrheit suspendiert

Auch in Südafrika herrscht die politische Korrektheit offenbar absolut. Helen Zille, eine deutschstämmige weiße Oppositionspolitikerin aus den Reihen der Demokratischen Allianz (DA), hatte im März getwittert, dass der Kolonialismus Südafrika nicht nur Schlechtes gebracht habe.

Zille ist ehemalige Bürgermeisterin von Kapstadt und aktuell Premierministerin der Provinz Westkap. Sie war auch während des Apartheidsystems eine Kämpferin für die Rechte der schwarzen Bevölkerung. Dennoch wurde ihr diese empirisch belegbare historische Tatsache nun innerparteilich zum Verhängnis. Ihre eigene Partei, die DA, will sich offensichtlich an Zeiten mit funktionierender Verwaltung, geringer Kriminalität und blühender Wirtschaft nicht mehr erinnern. Zille wurde von ihren eigenen Parteifreunden suspendiert.

Gegenwart: ANC-Regime führt Südafrika an Abgrund

Dabei wird einem durch die Nachfolger des ersten schwarzen Präsidenten Nelson Mandela in der Staatsführung jeden Tag gezeigt, wo die Reise hingeht. Der seit 1994 regierende Afrikanische Nationalkongress (ANC) hat Südafrika in der Gegenwart an den Abgrund geführt.

Vor allem der aktuelle Präsident in Pretoria, Jacob Zuma, herrscht autoritär und korrupt und hat das Land in die Isolation geführt. Nun sind neue Vorwürfe gegen Zuma und seinen Clan wegen Bestechung und Geschenkannahme aufgetaucht. 

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