Bitcoin: 3.000-Dollar-Marke bereits in Reichweite

Eigene Bitcoin-Bankomaten ermöglichen bereits den Umtausch von virtuellem zu digitalem Geld und umgekehrt.  Foto: Darwhaeramboi / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Eigene Bitcoin-Bankomaten ermöglichen bereits den Umtausch von virtuellem zu digitalem Geld und umgekehrt.
Foto: Darwhaeramboi / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
8. Juni 2017 - 11:00

Neues Rekordhoch für die Cyberwährung Bitcoin. Der aktuelle Gegenwert für ein Bitcoin steuert bereits die 3.000 US-Dollar-Marke an. Der Kurs für die Digitalwährung lag Mitte der Woche bei 2.871 US-Dollar. Hauptgrund für diesen Höhenflug ist die Aussetzung eines behördlich verordneten Abhebungsstopps in China.

Dort waren seit Februar 2017 vorübergehend drei Börsen geschlossen worden, da es Ermittlungen wegen Kapitalabflüssen ins Ausland und des Verdachts der Geldwäsche gegeben hatte.

Notenbanken schlagen wegen Bitcoin-Kontrolle Alarm

Der weitere Aufstieg von Cyberwährungen wie Bitcoin macht die traditionellen Währungshüter zunehmend nervös. Notenbanker wie der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny, rufen nach effizienten Kontrollmechanismen gegenüber der neuen Währung.

Die bisherigen Kontrollinstanzen über die Währungspolitik sollten laut Nowotny zukünftig auch über Digitalwährungen wachen. Aktuell fehlen hier jedoch noch final ausgefeilte Instrumente, um diesem rasch wachsenden Mark entgegenzutreten. 

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